(B) Adbusting am Bundeswehrladen

Achtung, Untiefe: Kein Militäreinsatz im Inneren.

Mit einer Adbusting-Aktion protestiert die Künstler*Innengruppe „Militär und Polizei versenken“ (MPV) gegen den geplanten Militäreinsatz im Inneren der Republik. Aus Protest gegen die Pläne der Bundesregierung und der Innenminister*innenkonferenz, noch in diesem Jahr gemeinsame Übungen von Militär und Polizei abzuhalten, klebte die Gruppe Plakatstörer in die Schaufenster des Bundeswehr-Werbeladens an der Berliner Friedrichstraße. Die dort abgebildeten Kampfschwimmer*innen erwecken nun dank zusätzlich angebrachter Sprechblasen den Eindruck, „Militär und Polizei versenken!“ und „Achtung Untiefe: Kein Militäreinsatz im Inneren!“ zu sagen.
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Der Einsatz im Inneren ist längst Realität

Adbusting im November 2015 zum Zapfenstreich am Reichstag

Boris Boillon, der Vorsitzende der Innenminister*innenkonferenz freut sich. Der Einsatz der Bundeswehr im Inneren zusammen mit der Polizei steht kurz vor dem Durchbruch: „Ich erwarte, dass Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und Bundesinnenminister Thomas de Maizière am 31. August grünes Licht für die Übungen geben“, sagte er laut „Zeit online“. Doch der Einsatz des Militärs im Inneren ist längs Realität.
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[B] Adbusting-Aktion am Innensenat

Adbusting vor dem Innensenat

Ausgerechnet mit einer Adbusting-Aktion im Berliner Wahlkampf vor Henkels Innensenat am Molkenmarkt kritisieren unbekannte Plakatkünstler*innen der Gruppe „Henkelz Homies“ die Innenpolitik von Grünen und Linken. Vor der Kulisse von „Henkels Home“ legt nun eine sprechblasenförmige Plakatstörer*in dem Spitzenkandidaten der Linken, Klaus Lederer, den Spruch „Polizeigewalt: Auch für uns ein nötiges Übel der Herrschaftssicherung“ in den Mund. Und die radfahrende Figur im Motiv der Grünen sagt: „Legal? Illegal? Allen Innensenator*innen scheißegal.“ Mit dem Kurz-Link bit.ly/kleineresübel verweist die Gruppe zudem auf einen Text im Internet, der bezweifelt, dass die Oppositionsparteien beim Wahlkampfthema „Polizeigewalt“ eine Alternative seien.
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(B): Streetart-Aktion: „Lass Dir keinen Bären aufbinden!“

Per Mail wurden wir auf eine nette Aktion aufmerksam gemacht: Mittels Sprechblase äußern die Berliner „Buddy-Bären“ neuerdings Kritik an Wahlen und Herrschaft. Dehalb haben wir die PM von Emil, dem Eisbären, und die Bilder einfach mal geklaut und hier eingestellt.

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Nur für Reiche?

Mitunter sind Wahlplakate Vorlagen, die quasi um ein Adbusting betteln. Die SPD und die CDU haben derartige Plakate im Berlin-Wahlkampf selbstverständlich im Angebot.
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Erste Wahl-Adbustings in Berlin

Der Hipster*innenhauptstadt ist ja oft nur wenig positives abzugewinnen. Einen Vorteil hat die Überrepräsentation dieses Milieus in der Hauptstadt jedoch: Es dauert bei Wahlkämpfen nicht lange, bis die ersten Adbustings auftauchen. Seit einer Woche hängen die Plakate nun, und schon gibt es eine breite Reihe an Adbustings. Einer Landtagswahl in einem Stadtstadt irgendwie angemessen scheint das Rathaus der Stadt Berlin zur Zeit besondere Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Hier fanden gleich mehrere Adbusting-Aktionen statt.
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Blödsinn mit der Bundeswehr

Die Bundeswehr in Berlin muss mal wieder Adbustings ertragen. In Berlin erwischte es die aktuelle Werbekampagen und am Gefechtsübungszentrum südlich von Magdeburg die Poser-Schilder an der Grundstücksgrenze.
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Schlüssel für Werbekästen selber machen

KEYTIME_part 3 from nothingbutprinting on Vimeo.

Mal wieder ein Fundstück aus dem Web. Dieses Video von „nothingbutprinting“ zeigt, wie man Schlüssel für Werbekästen baut und welche Rohlinge man dafür verwenden muss. Wer also Besitzer*in eines Werbeladens ist, und seinen Schlüssel verschlampt hat, erfährt hier, wie er/sie sich nen neuen basteln kann.
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(B) Wahl 2016: Was soll das kleinere Übel sein?

Am 18. September ist in Berlin mal wieder Wahl zum Abgeordnetenhaus. Angesichts der Umfragewerte der AfD steht zu befürchten, dass bei diesen Herrschaftsakzeptanzbeschaffungsfestspielen weite Teile der linken und linksradikalen Milieus zur Wahl des kleineres Übels aufrufen werden. So verständlich dies bei der Vorstellung, Henkel könnte gestützt auf die AfD regierender Bürgermeister werden, auch sein mag, stellt sich in der aktuellen Lokalpolitik mehr denn je die Frage, was oder wer „das kleinere Übel“ überhaupt sein soll.

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Auch in der Demokratie ist alles doof.

Am 18. September sind Wahlen in Berlin. Ein guter Anlass, sich einmal zu fragen, für was da eigentlich geworben wird. Die kurze Aufstellung von Argumenten vertritt die These, dass Demokratie sich nicht grundlegend von anderen Herrschaftsformen unterscheidet, sondern nur graduell.
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Adbusting-Aktion gegen Polizeimob in der Rigaer Str.

Da lästert man den einen Tag noch über das sonderbare Verständnis von Kommunikationsguerilla in bestimmten Teilen der linken Szenen in Berlin und am nächsten Tag hat man ein interessantes Bekenner*innenschreiben zu einer Adbusting-Aktion mit Bezug auf die aktuellen Bauvorhaben in der Rigaer Str. im virtuellen Postkasten. Die „Rigaer Außenwerbungs Fraktion (RAF)“ veränderte nach eigenen Angaben 15 Werbeplakate, um auf die „Robocop-Randale“ in Friedrichshain aufmerksam zu machen. Bilder und Schreiben zur Aktion seien deshalb hier dokumentiert.
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(KI) Gelungene Kommunikationsguerilla zu Umweltschutz

Anlässlich des Stadtfestes „Kieler Woche“ simulierten Öko-Chaot*innen in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt eine PR-Aktion des Kreuzfahrt-Konzerns „Aida“. Als vermeintliche Mitarbeitenden der Firma brachten sie direkt am Liegeplatz der Reederei vermeintliche Rabattflyer unter die Leute, um auf Umweltverschmutzung durch touristische Schifffahrt aufmerksam zu machen.
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Sexismus praktisch: Der Gender-Pay-Gap

Als weiblich gelesene Menschen bekommen in Deutschland im Schnitt 20% weniger Gehalt als männlich gelesenen Menschen. Die öffentliche Debatte um diesen „Gender Pay Gap“ zeigt, wie sich der Sexismus in der Gesellschaft beim Übergang von der Moderne in die Postmoderne verändert. Der moderne Sexismus hatte ein fettes ideologisches Programm der Ungleichheit entwickelt. Der postmoderne Sexismus hingegen hat intellektuell außer Hass und Ressentiments kaum etwas anzubieten. Dies sei hier anhand einer Analyse der Ideologiefragmente in einem sexistischem Internet-Postings dargelegt.
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(B) Adbusting-Aktion gegen sexistische Werbung

Am Wochenende veränderten engagierte Menschen der Künstler*innengruppe „Gegenmaasnahme Heike“ Werbeplakate am Kreuzberger Moritzplatz. „Angesichts der sexistischen Zumutungen jeden Tag haben wir beschlossen, mit visueller Selbstverteidigung gegen Sexismus im öffentlichen Raum vorzugehen.“ sagt Luca Luxemburg, die Pressesprecher*in der Künstler*innen. Netterweise hat uns die Aktionsgruppe ihr Pressemitteilung zugeschickt und auf ihren Indy-Text aufmerksam gemacht. Im Folgenden sei sie deshalb einschließlich der Fotos der Aktion dokumentiert.

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Was ist Kommunikationsguerilla?

Kommunikationsguerilla gilt als fancy, hip, chic und pop. Ihre Gegner*innen lehnen sie ab, ihre Fans verherrlichen das Konzept. Eine kritische Betrachtung der Chancen, Möglichkeiten und Risiken gibt es im Diskurs der linksradikalen Szenen hingegen kaum. Das das jedoch einen Versuch wert sein könnte, versucht der folgende Text aufzuzeigen.
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