Leseempfehlung: Zur seltsamen Abwesenheit von Religionskritik in der sogenannten Islamdebatte

Wir leben in Zeiten, in denen sich manche Linke immer noch schwer mit Religionskritik tun oder eine Haltung vertreten Kulturen nicht kritisieren zu dürfen, denen sie sich selbst nicht zugehörig fühlen. In diesem Zusammenhang empfiehlt es sich den bereits 2013 erschienenen Artikel „Zur seltsamen Abwesenheit von Religionskritik in der sogenannten Islamdebatte“ von Lothar Galow-Bergemann zu lesen.
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Potsdam: Adbustings zu sexistischer Werbung in der Frauenwoche

Adbusting gegen sexistische Werbung vorm Potsdamer Rathaus

Auch in Potsdam hat man herausgefunden, wie die Werbevitrinen der Firma Wall aufgehen (Wie gehen die auf?). Wer am Sonntag durch Potsdam ging, wird sie unschwer übersehen haben: Über Nacht haben sich einige Werbetafeln verändert. Statt wie immer die übliche sexistische Werbung unkommentiert zu zeigen, ist diese nun mit ergänzenden Überklebern versehen. „Wir hatten echt kein Bock mehr, uns den ganzen sexistischen Kackscheiß jeden Tag aufs Neue anzutun!“ sagte Erna, die Initiator*in der Aktion Selbstbestimmte Werbevitrinen für Emanzipation und Herrschaftsfreiheit (SWfEuH)“ und selber Werbevitrine, die oft unter sexistischer Werbung leiden muss.

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(B) Adbusting-Aktion gegen Werbung mit Antisemit*innen

Bach/Luther-Adbusting am Bahnhof-Friedrichstraße

In Berlin wirbt das Stadtmarketing der Stadt Leipzig mit einem Motiv der Komponist*innen Johann Sebastian Bachs. Die Abbildung des Komponist*innen trägt ganz lässig Sonnenbrille und T-Shirt. Das Bekleidungsstück schmückt zudem eine Abbildung des Reformators Martin Luthers. Dazu trägt das Plakat den Slogan „Johann S.B. aus L. – bekennender Luther-Fan“. Adbusting-Künstler*innen knöpften sich nun am Bahnhof Friedrichstraße und am Hackscher Markt die Plakate vor. Mit Überklebern machten sie auf die reaktionären Positionen der beiden Heldenfiguren aufmerksam.

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Leipzig wirbt mit Antisemit*innen

Antisemt*innen scheinen grad groß in Mode zu sein. Anlässlich des Reformationsjubiläum machen gleich mehrere Bundesländer Werbung mit dem Judenhasser Martin Luther. Die Stadt Leipzig setzt aber noch einen drauf und kombiniert in einer aktuellen Image-Kampagne den Antisemiten Luther mit dem ebenfalls judenhassenden Komponisten Johann Sebastian Bach.
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(B): Aktionistischer Beitrag zur medialen Debatte um sexistische Werbung

In der vergangenen Nacht hat die Gruppe f.i.e.s (feministische initiative emanzipatorischer streetartkünstler*innen) Plakate in Berlin kreativ verändert. Damit will die Gruppe auf sexistische Denk- und Verhaltensmuster aufmerksam machen, die für unsere Gesellschaft prägend sind und die in der Werbung immer wieder reproduziert werden.

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Militär-Kooperation an den Berliner Unis

Adbusting: So viel humane Hilfte macht die Bundeswehr

Eine Kleine Anfrage im Berliner Abgeordnetenhaus zur Militär und Rüstungsforschung zeigt, dass die Humboldt-Uni bis auf die Charité kaum mit den deutschen Militärs kooperiert. Die Ausnahme: Die Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät (KSBF) unter der Sowi-Professorin und Dekanin Julia von Blumenthal.

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„Die größte Katastrophe ist das Vergessen“ – Spendenwerbung-Adbusting thematisiert kolonialen Genozid

Ein Werbeplakat der Caritas am S-Bahnhof Botanischer Garten nutzen unbekannte Street-Art-Künstler*innen, um auf die Verdrängung und Nicht-Aufarbeitung europäischer und deutscher Kolonialgeschichte aufmerksam zu machen. Wir haben die Bilder und die Aktionserklärung von linksunten.indymedia geklaut, um sie zu dokumentieren.

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Besetzung erfolgreich, aber Holm kommt trotzdem nicht zurück ans ISW

Heute morgen haben die Besetzer*innen des Institut für Sozialwissenschaften ihre Aktion für beendet erklärt. Die Präsident*in der HU, Sabine Kunst, hatte bereits letzten Freitag die Kündigung des Stasi-belasteten Stadtsoziologen Andrej Holm zurückgenommen und damit die Hauptforderung erfüllt. Doch so schnell wird Holm trotzdem nicht an die HU zurückkommen.
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Foltermeier-Adbusting am Schloss Bellevue

Foltermeier-Adbusting am Schloss Bellevue

Das gab es nicht mal bei Christian Wulff: Pünktlich zur Wahl des*der Bundespräsident*in hat eine Gruppe unbekannter Streetart-Aktivist*innen am Schloss Bellevue in Berlin-Tiergarten mit einer Adbusting-Aktion auf die Vergangenheit des zukünftigen Bundespräsidenten Frank-Walter-Steinmeier aufmerksam gemacht. In eine Werbeanlage direkt am Schloss Bellevue hängte die Gruppe ein Poster dem Slogan „Folter? Is mir egal“ und einer Karrikatur von Steinmeier mit Axt hinterm Rücken. „In seiner Zeit als Kanzleramtschef lehnte es Steinmeier ab, sich für die Freilassung des deutsch-türkischen Guantanamo-Häftlings Murat Kurnaz zu engagieren“ erläutert Elsa Meier, eine der beteiligten Künstler*innen. „Nun soll ausgerechnet Steinmeier als Bundespräsident über das Grundgesetz und das daraus abgeleitete Folterverbot wachen“.
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Folter? …is mir egal.

Nächsten Sonntag wird die neue Bundespräsident*in gewählt. Favorisierte Kandidat*in ist Frank Walter-Steinmeier (SPD). Doch Frank-Walter findet nicht nur Krieg zur Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen gut. Mit ihm wird eine ehemalige Geheimdienstkoordinator*in Staatsoberhaupt, die mit massenhafter illegaler Überwachung massiv ungefähr alle Grundrechte verletzen ließ. Und auch das Folterverbot scheint Steinmeier egal zu sein.
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Morgens am Anhalter Bahnhof…

Am Anhalter Bahnhof

Morgens am Anhalter Bahnhof…

Diversität als Aufstandsbekämpfung?

Adbusting an der Georgenstraße nahe des Sowi-Instituts

Am besetzten Institut für Sozialwissenschaften scheint man ein sonderbares Verhältnis zum Begriff der Diversität zu haben. Eine Rolle spielt dieser nur, wenn es um das Unterdrücken von Protesten im eigenen Haus mittels der „Teile und Herrsche“- Strategie geht.
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Der Aufstand am Institut für Sozialwissenschaften und Albert Camus „Der Mensch in der Revolte“

Das Überraschende an der aktuellen Besetzung des Institut für Sozialwissenschaften wird nicht ihr Scheitern sein. Das Überraschende und Erklärungsbedürftige am Aufstand der Studierenden ist, das der Aufstand überhaupt stattfindet. Ein Erklärungsversuch mit Albert Camus „Der Mensch in der Revolte“ aus der Textreihe „theoretisches praktisch“.

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Berlin: Solidarische Adbusting-Grüße nach Baku

Mit einer Adbusting-Aktion an der aserbaidschanischen Botschaft solidarisiert sich eine Berliner Street-Art-Gang mit zwei inhaftierten oppositionellen Street Artists aus Baku. Der Hintergrund: Am 11. Mai 2016, dem „Blumentag“ genannten aserbaidschanischen Nationalfeiertag, haben Giyas und Bayram aus Protest gegen das politische Regime ein Denkmal mit dem Slogan „Alles Gute zum Sklaventag!“ verschönert. Sie wurden in einem Schauprozess zu 12 Jahren Haft verurteilt, nachdem die Cops ihnen zwei Kilo Heroin untergeschoben haben.
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Erinnerungs-Adbustings an Oury Jalloh in Sachsen

Da soll noch mal einer sagen, Sachsen sein ein Tal der Ahnungslosen: Das Wissen, wie man die Wall-Werbekästen im öffentlichen Nahverkehr zu poppigen Aktionsplattformen umfunktioniert, ist da auch schon angekommen ( → Schlüssel für die Werbekästen selber machen ← ). Die Aktionsgruppe „Black Rose“ beweist nämlich das Gegenteil: Mit einer Adbusting-Plakatserie in mehreren sächsischen Städten hat die Gruppe dem in einer Polizeiwache in Dessau erschlagenen und verbrannten Oury Jalloh gedacht.

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