Archive for the ‘Streetart’ Category

(B) Adbusting zum feministischen Kampftag

Montag, März 7th, 2016

Im Zuge der alljährlichen Demonstration zum Frauen*kampftag in Berlin haben Aktivist*innen gefälschte Werbeplakate verbreitet. Die Gruppe „Initiative neue ehrliche Marktwirtschaft“ (InehMaWi) hat entlang der Demo-Route Plakate aufgehangen, die den bürgerlichen Parteien Statements zu ihrer Position zum Feminismus zuschreiben. Erst auf den zweiten Blick wurde deutlich, dass so viel Ehrlichkeit von den angesprochenen Parteien nicht zu erwarten ist.
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Adbusting-Aktion am Kriegsministerium

Samstag, Dezember 12th, 2015

Bundeswehr-Adbusting am Lützow-Ufer

Payback-Day am Kriegsministerium: Unbekannte Künstler_Innen drückten in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag den Militärs am Bendlerblock ihre eigenen Werbeplakate aufs Auge. Allerdings ergänzt um neue Slogans. So heißt es nun: „Ausbeutung gewaltsam verteidigen. Ihre Bundeswehr.“ „Blitzkrieg in Syrien? Opa wär so stolz“. Und: „Wir wünschen frohe besinnliche Weihnacht an der Heimatfront“. Überraschender Weise feiert die Berliner Zeitung die Adbusting-Aktion: „Ein Geniestreich aus den unbekannten Reihen der Kommunikationsguerilla“. Die Vice rätselt: „Nimmt die Bundeswehr jetzt Arschlöcher?“ und spekuliert über mögliche Täter_Innen. Und das Webportal mopo24 konstatiert: „Alle wundern sich über diese Bundeswehr-Plakate“

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Das Verhältnis von Kunst und Politik beim Adbusting

Freitag, November 20th, 2015

Mit Kunst Politik zu machen, scheint immer beliebter zu werden. Akteure wie das „Zentrum für Politische Schönheit“ promoten das, was sie unter Kunst verstehen, sogar als der neue Weg effektiv linke Politik zu machen. Dabei blenden sie aus, dass die Wahrnehmungs-Ökonomie von „Kunst“ im Bereich der Politik nur unter bestimmten Bedingungen funktioniert. Und diese Bedingungen haben wenig mit emanzipatorischer Politik zu tun. Eine Analyse der Bedingungen, unter denen Kunst politisch sein kann.
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Berlin, Humbolt-Uni: Gender-Trouble-Ausstellung auf den Klos

Freitag, November 6th, 2015

Gender-Trouble-Ausstellung in den Nasszellen im SoWi-Institut an der HU Berlin

Interessantes gibt’s von der Humboldt-Uni zu vermelden. Dort hat am Institut für Sozialwisenschaft ganz schlimmes Gender-Chaot*Innen-Pack zugeschlagen und die Nasszellen in „Gender-Trouble-Ausstellungen“ verwandelt. Und die mutmaßlichen Studies machen dabei trotz des universitären Elfenbeinturms einiges richtig…
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60 Jahre Bundeswehr: Wirkt das faschistische Erbe im deutschen Militär?

Donnerstag, November 5th, 2015

Adbusting gegen Militär, Neuköln 2015

Am 11.11.2016 feiert die Bundeswehr mit einer Militärparade vor dem Reichstag ihren 60. Geburtstag. „Kein Grund zum feiern“ findet ein linksradikales Bündnis, das zu einer Demo aufruft. Das historisierende Motto der Militär- Veranstaltung und der implizite Positivbezug der Militärs auf ihre dunkle Frühzeit lädt ein, genauer hinzuschauen. Was für eine Armee wird da eigentlich gefeiert? Wie ist das deutsche Militär bei seiner Gründung mit seinem Erbe aus der Nazi-Zeit umgegangen?
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Berlin: Workshop zu Adbusting und Rassismus

Sonntag, November 1st, 2015

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Jenseits des Hypes um Kommunikationsguerilla und Adbustings scheint es in Berlin am Wochenende vom 5. und 6. Dezember in Berlin mal wieder eine sinnvolle Veranstaltung zu Adbusting zu geben. Die in der Nord-Süd-Politik tätige (ihrer Selbstdarstellung zufolge) “macht-kritische Bildungs.Initiative glokal e.V. veranstaltet ein Wochenende zu Rassismuskritik und Adbusting. Im Gegensatz zu den Hype-Veranstaltungen, bei denen es entweder um leicht und lustig konsumierbare Unterhaltung für das aktivistische Fußvolk oder der bildungsbürgerlichen SpenderInnen oder im die Inszenierung der eigenen Organisation als “cool” und “hip” geht, scheint glokal einen politisch sinnvollen Ansatz zu verfolgen. Es scheint darum zu gehen, dass sich ohnehin schon an Antira-Themen interessierte Menschen mit Theorien beschäftigen und dann Adbusting als Weg der Politik zu nutzen. Gerade beim Thema Alltagsrassimus scheinen Adbusting und Subversion sinnvollen Taktiken zu sein, um z.B. Den oft in Werbekampagnen transportierten unterschwelligen Rassismus sichtbar und kritisierbar zu machen.
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Adbusting und Argumente gegen Militär

Montag, Oktober 26th, 2015

Adbusting in Berlin gegen Militär

Die Bundeswehr feiert am 11.11.2015 vor dem Reichstag ihren 60. Geburtstag mit einer Militärparade und 3000 geladenen Staatsgästen. „Kein Grund zum feiern“ meint ein linksradikales Bündnis und ruft zu einer Demo auf. Die Bundesregierung gibt sich angesichts der Kritik an mit Weltkriegskarabinern und Fackeln durch Mitte marschierenden Militärs locker: „Die Bundeswehr ist die Parlamentsarmee eines demokratischen Rechtsstaats und erhält anlässlich ihres 60. Gründungstages damit eine angemessene öffentliche Würdigung. “. Doch eine nähere Betrachtung zeigt, dass da vor allem heiße Luft gewürdigt wird. Keines der angeblichen Argumente für die Bundeswehr hält auch nur einer oberflächlichen Betrachtung stand.
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Grill-Futter-Delikatessen

Mittwoch, Oktober 7th, 2015


Es ist schon interessant, was in einigen Süpermärkten als Grillfleisch beworben wird….
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Berlin: Adbusting zur Einheitsfeier

Sonntag, Oktober 4th, 2015

Adbusting am Bundespresseamt, 3.10.2015

Die „Gruppe Kunst-Krawall gegen Nationalismus und Ausgrenzung (gkkgn)“ hat rund um das letzte Wochenende mit Adbustings anlässlich der Einheitsfeierlichkeiten gegen Nationalismus protestiert.
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Graffitti „all cops are dürums“

Montag, September 14th, 2015

all cops are dürums, Berlin-Neukölln
Gefunden in Berlin-Neukölln, im Hipster-Land am Tempelhofer Feld.