Archive for the ‘Streetart’ Category

Zwei Dada-Ausstellungen zu den Großmüttern der Kommunikationsguerilla

Dienstag, Oktober 25th, 2016

Dada gilt vielen als ein Ursprung vieler Aktionstechniken der heutigen Kommunikationsguerilla. Geschichtsinteressierte Kommunikationsguerill@s könnten deshalb die beiden Kunstausstellungen in der Hauptstadt mit Exponaten der Dada-Künstler*innen interessieren. Gerade die Zusammenschau könnte interessant sein, da die eine Ausstellung eine Fan-Veranstaltung ist und die andere zumindest versucht, aus einer bürgerlich-bescheuerten Perspektive eine kritische Distanz einzunehmen.
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Girl Gangs over Potsdam Fr, 28. Oktober 20:00h

Sonntag, Oktober 23rd, 2016

Girl Gangs over… Potsdam – eine visuelle Attacke gegen das Patriarchat, in der Frauen* allzu oft auf ihr Aussehen reduziert werden. Vortrag. Diskussion.Workshop am Freitag, 28.10.2016. Beginn: 20 Uhr
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(B): Streetart-Aktion: „Lass Dir keinen Bären aufbinden!“

Montag, August 8th, 2016

Per Mail wurden wir auf eine nette Aktion aufmerksam gemacht: Mittels Sprechblase äußern die Berliner „Buddy-Bären“ neuerdings Kritik an Wahlen und Herrschaft. Dehalb haben wir die PM von Emil, dem Eisbären, und die Bilder einfach mal geklaut und hier eingestellt.

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Schlüssel für Werbekästen selber machen

Mittwoch, August 3rd, 2016

KEYTIME_part 3 from nothingbutprinting on Vimeo.

Mal wieder ein Fundstück aus dem Web. Dieses Video von „nothingbutprinting“ zeigt, wie man Schlüssel für Werbekästen baut und welche Rohlinge man dafür verwenden muss. Wer also Besitzer*in eines Werbeladens ist, und seinen Schlüssel verschlampt hat, erfährt hier, wie er/sie sich nen neuen basteln kann.
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Auch in der Demokratie ist alles doof.

Mittwoch, Juli 13th, 2016

Am 18. September sind Wahlen in Berlin. Ein guter Anlass, sich einmal zu fragen, für was da eigentlich geworben wird. Die kurze Aufstellung von Argumenten vertritt die These, dass Demokratie sich nicht grundlegend von anderen Herrschaftsformen unterscheidet, sondern nur graduell.
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Postkolonialismus oder was das Früher mit dem Heute zu tun hat

Dienstag, Mai 31st, 2016

Im Mai 2016 überklebten Antira-Aktististis in der Berliner „Mohrenstraße“ die Straßenschilder. Damit tauften sie die Straße symbolisch in „Mandela-Straße“ um. Die Aktion thematisert das postkoloniale Erbe in D-Land und in der d-ländischen Kartoffelkultur. Und weil kaum wer weiss, was mit Postkolonialismus gemeint ist, versucht der Text alltagsnah die Relevanz des Politikfelds zu erklären.
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Adbusting: Das Problem mit dem Päarchen-Quatsch

Montag, Mai 30th, 2016

Adbusting im Mai 2016 in der Berliner Georgenstraße

Bei „Notes of Berlin“ gibts zur Zeit ein Adbusting aus der Berliner Georgenstraße. Es zeigt Werbung für Salat. Und eine Sprechblase legt dem netten Farmer*innenpäarchen ein „Oh je, zum Glück muss ich diesen heteronaormativen Päarchen-Quatsch nur fürs Foto ertragen“ in den Mund. Und selbstverständlich gibts auch die üblichen Trollsprüche dazu. Für uns eine gute Gelegenheit, noch mal zu erklären, was eignetlich das Problem mit dem ganzen Sexismus-Dingsdabums ist.
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(B) Antirassistische Straßenumbennenung in Mitte

Donnerstag, Mai 12th, 2016

Am Donnerstag, den 12. Mai 2016, wurden im Stadtbezirk Mitte Straßenschilder in der sogenannten „Mohrenstraße“ überklebt und mit „Mandelastraße“ ersetzt. Zu der Aktion bekennt sich ein Zusammenschluss von Menschen gegen Kolonialrassismus. Die Gruppe nennt sich „mandela.jetzt“ und hat auf Indymedia-linksunten ein Schreiben veröffentlicht. Und weil die Gruppe uns netterweise pers Mail darauf aufmerksam machte, seien Schreiben und Fotos hier dokumentiert.

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Kommunikationsguerilla unterwegs- in HH

Sonntag, April 17th, 2016

Einige Berliner*Innen mag es überraschen: Es gibt außer Berlin noch andere Großstädte im deutschsprachigen Raum. Eine dieser Städte ist Hamburg. Und die dortigen Chaot*Innen sind ebenfalls der Kommunikationsguerilla mächtig. So kleben dort seit einigen Wochen an prominenten Orten regelmäßig an offizielle Hinweisschilder erinnernde Aufkleber*Innen mit der Aufschrift: „Hier bitte keine Flüchtlinge anzünden. Touristengebiet“. Ebenfalls wurde die Variante „Hier bitte keine Flüchtlinge anzünden. Shoppingmeile“ gesichtet.
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(B) Wie gefährlich kann Street-Art sein?

Mittwoch, März 16th, 2016

Quelle: Sozial Fotografie

Anlässlich einer Adbusting-Aktion zum feministischen Kampftag lieferte die Berliner Polizei einen höchst eigenwilligen Beitrag zur Frage, wie gefährlich politische Straßenkunst sei. Offensichtlich in der Hoffnung, die Adbustings an der Demostrecke vor den Teilnehmenden verbergen zu können, postierte die Polizei vor den Kunstwerken entweder Wannen oder breitschultrige Kolleginnen. Doch welche Gefahr hofften die Beamt*innen dadurch zu verhindern?
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(B) Adbusting zum feministischen Kampftag

Montag, März 7th, 2016

Im Zuge der alljährlichen Demonstration zum Frauen*kampftag in Berlin haben Aktivist*innen gefälschte Werbeplakate verbreitet. Die Gruppe „Initiative neue ehrliche Marktwirtschaft“ (InehMaWi) hat entlang der Demo-Route Plakate aufgehangen, die den bürgerlichen Parteien Statements zu ihrer Position zum Feminismus zuschreiben. Erst auf den zweiten Blick wurde deutlich, dass so viel Ehrlichkeit von den angesprochenen Parteien nicht zu erwarten ist.
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Adbusting-Aktion am Kriegsministerium

Samstag, Dezember 12th, 2015

Bundeswehr-Adbusting am Lützow-Ufer

Payback-Day am Kriegsministerium: Unbekannte Künstler_Innen drückten in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag den Militärs am Bendlerblock ihre eigenen Werbeplakate aufs Auge. Allerdings ergänzt um neue Slogans. So heißt es nun: „Ausbeutung gewaltsam verteidigen. Ihre Bundeswehr.“ „Blitzkrieg in Syrien? Opa wär so stolz“. Und: „Wir wünschen frohe besinnliche Weihnacht an der Heimatfront“. Überraschender Weise feiert die Berliner Zeitung die Adbusting-Aktion: „Ein Geniestreich aus den unbekannten Reihen der Kommunikationsguerilla“. Die Vice rätselt: „Nimmt die Bundeswehr jetzt Arschlöcher?“ und spekuliert über mögliche Täter_Innen. Und das Webportal mopo24 konstatiert: „Alle wundern sich über diese Bundeswehr-Plakate“

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Das Verhältnis von Kunst und Politik beim Adbusting

Freitag, November 20th, 2015

Mit Kunst Politik zu machen, scheint immer beliebter zu werden. Akteure wie das „Zentrum für Politische Schönheit“ promoten das, was sie unter Kunst verstehen, sogar als der neue Weg effektiv linke Politik zu machen. Dabei blenden sie aus, dass die Wahrnehmungs-Ökonomie von „Kunst“ im Bereich der Politik nur unter bestimmten Bedingungen funktioniert. Und diese Bedingungen haben wenig mit emanzipatorischer Politik zu tun. Eine Analyse der Bedingungen, unter denen Kunst politisch sein kann.
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Berlin, Humbolt-Uni: Gender-Trouble-Ausstellung auf den Klos

Freitag, November 6th, 2015

Gender-Trouble-Ausstellung in den Nasszellen im SoWi-Institut an der HU Berlin

Interessantes gibt’s von der Humboldt-Uni zu vermelden. Dort hat am Institut für Sozialwisenschaft ganz schlimmes Gender-Chaot*Innen-Pack zugeschlagen und die Nasszellen in „Gender-Trouble-Ausstellungen“ verwandelt. Und die mutmaßlichen Studies machen dabei trotz des universitären Elfenbeinturms einiges richtig…
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60 Jahre Bundeswehr: Wirkt das faschistische Erbe im deutschen Militär?

Donnerstag, November 5th, 2015

Adbusting gegen Militär, Neuköln 2015

Am 11.11.2016 feiert die Bundeswehr mit einer Militärparade vor dem Reichstag ihren 60. Geburtstag. „Kein Grund zum feiern“ findet ein linksradikales Bündnis, das zu einer Demo aufruft. Das historisierende Motto der Militär- Veranstaltung und der implizite Positivbezug der Militärs auf ihre dunkle Frühzeit lädt ein, genauer hinzuschauen. Was für eine Armee wird da eigentlich gefeiert? Wie ist das deutsche Militär bei seiner Gründung mit seinem Erbe aus der Nazi-Zeit umgegangen?
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