Archive for the ‘Polizeikritik’ Category

Kommunikationsguerilla mit der GdP: Erst gefälschte Plakate, dann gefälschte Pressemitteilung

Freitag, Februar 26th, 2016

Berliner Morgenpost, 23.2.2016

Die Geschichte um die Adbustings am Alex zum Polizeikongress ist noch weiter gegangen. Dies erklärt die KünstlerInnengruppe „Gewalttäter*innen dissende Polizeikritier*innen““ in einem Statement auf linksunnten.indymedia.org. Die Gruppe verwendete offenbar nicht nur das Logo der Gewerkschaft der Polizei auf ihren „Playmobil“-Postern, sondern fälschte auch gleich das Dementi und verschickte dies von einer GdP-Mailadresse. Und wegen der netten Hommage am Ende des Statements an unsere Reihe „Kommunikationsguerilla-Analysen“ kommt das Statement da jetzt rein.

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Adbusting-Aktion zum Polizeikongress

Donnerstag, Februar 25th, 2016

Adbusting gegen Polizeigewalt zum Polizeikongress am bcc 2016

Auf linksunten.indymedia.org hat die KünstlerInnengruppe „Gewalttäter*innen dissende Polizeikritiker*innen eine Aktionserklärung veröffentlicht. Darin zeigen sie schicke Adbustings rund um das bcc, in dem zeitgleich der 19. Polizeikongress eröffnet wurde. Und netterweise verweist die Aktionsgruppe auf eine Analyse zu Polizeigewalt ,die von uns ist. Schön, das euch unsere Texte gefallen. Und hier die ganze Erklärung und mehr nette Bilder:
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Polizei-Gewalt als Teil der Demokratie?

Sonntag, Februar 21st, 2016

In Berlin findet vom 23.2. bis 24.2. der sogenannte „18. Europäische Polizeikongress“ statt. Die aktuelle Kritik an dem Event neigt zur Zeit dazu, aus aktuellen Gründen dass Thema „Frontex“ aufzugreifen. Eher selten ist eine Beschäftigung mit dem Thema „Polizeigewalt“ statt. Und auch in der Debatte um die Rigaer Straße wird es häufig dabei belassen, auf die Rechtswidrigkeit des Vorgehens der staatlich bezahlten uniformierten Gewalttäter*Innen hinzuweisen. Eine intensive Auseinandersetzung mit der Notwendigkeit von Polizeigewalt für das Funktionieren von Rechtsstaatlichkeit und demokratischer Herrschaft findet hingegen auch in linksradikalen Bewegungen selten statt.
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Linksradikale verhöhnen tote Polizist_In?

Freitag, Januar 1st, 2016

BILD am 26.12.2015

Mit obiger Schlagzeile versuchte die Bild-Zeitung über die Feiertage ihr Zielpublikum in Festtagsstimmung zu bringen. Hintergrund der Story ist ein nur für wenige Stunden sichtbares Posting auf linksunten.indymedia.org. Seinen Weg in die Medienlandschaft fand die Geschichte über einen rassistischen Blog. Doch das ist nicht das einzige Bedenkenswerte an der Pose.
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Der Film zum Wochenende: Staatsfeind Nr. 1

Freitag, November 20th, 2015

Wie oft hört man selbst nach den Snowden-Enthüllungen von unbedarften Zivilist- und BürgerInnen den unsäglich dummen Satz „Ich hab ja nichts zu verbergen!“? Ähnlich geht es auch Robert Clayton Dean (Will Smith) 1998 in die Kinos gekommenen Film „Staatsfeind Nr. 1“.
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Als Anwalt beim G7

Mittwoch, September 23rd, 2015

Auf telepolis ist in der letzten Woche ein interessanter Text zur Repression um den G7-Gipfel im bayrischen Elmau im Juni 2015 erschienen. Der Berliner Strafverteidiger Mario Seidel schildert darin seine Erlebnisse. Der Text ist aus verschiedenen Gründen lesenswert. So dokumentiert Seidel anschaulich den Aufbau der Repressionsinfrastruktur und ihren Einsatz. Leider ist linksradikale Bewegung regelmäßig zu blöde, um diese wichtige strategische Dokumentationsfunktion selber zu erfühlen, sodass ohne das Engagement der bürgerlichen Intelligenz diese Information nicht auswertbar wären.
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Graffitti „all cops are dürums“

Montag, September 14th, 2015

all cops are dürums, Berlin-Neukölln
Gefunden in Berlin-Neukölln, im Hipster-Land am Tempelhofer Feld.

Warum die Polizei GewalttäterInnen am Transparent erkennen kann

Montag, September 7th, 2015

shzinterview5.6.2015

Ein Pressesprecher der Bundespolizei erkennt „gewalttätige Demonstranten“ an der Tatsache, dass diese Personen Transparente im Kofferraum hätten. Anhand eines Beispiels aus der aktuellen Berichterstattung um den G7-Gipfel zeigt dieser Artikel, welche Bedeutung die Theorie des „Symbolischen Interaktionismus“ für emanzipatorisches Handeln haben kann.
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