Archive for the ‘Kommunikationsguerilla’ Category

Adbusting-Aktion gegen Polizeimob in der Rigaer Str.

Samstag, Juli 2nd, 2016

Da lästert man den einen Tag noch über das sonderbare Verständnis von Kommunikationsguerilla in bestimmten Teilen der linken Szenen in Berlin und am nächsten Tag hat man ein interessantes Bekenner*innenschreiben zu einer Adbusting-Aktion mit Bezug auf die aktuellen Bauvorhaben in der Rigaer Str. im virtuellen Postkasten. Die „Rigaer Außenwerbungs Fraktion (RAF)“ veränderte nach eigenen Angaben 15 Werbeplakate, um auf die „Robocop-Randale“ in Friedrichshain aufmerksam zu machen. Bilder und Schreiben zur Aktion seien deshalb hier dokumentiert.
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(KI) Gelungene Kommunikationsguerilla zu Umweltschutz

Freitag, Juli 1st, 2016

Anlässlich des Stadtfestes „Kieler Woche“ simulierten Öko-Chaot*innen in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt eine PR-Aktion des Kreuzfahrt-Konzerns „Aida“. Als vermeintliche Mitarbeitenden der Firma brachten sie direkt am Liegeplatz der Reederei vermeintliche Rabattflyer unter die Leute, um auf Umweltverschmutzung durch touristische Schifffahrt aufmerksam zu machen.
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(B) Adbusting-Aktion gegen sexistische Werbung

Dienstag, Juni 21st, 2016

Am Wochenende veränderten engagierte Menschen der Künstler*innengruppe „Gegenmaasnahme Heike“ Werbeplakate am Kreuzberger Moritzplatz. „Angesichts der sexistischen Zumutungen jeden Tag haben wir beschlossen, mit visueller Selbstverteidigung gegen Sexismus im öffentlichen Raum vorzugehen.“ sagt Luca Luxemburg, die Pressesprecher*in der Künstler*innen. Netterweise hat uns die Aktionsgruppe ihr Pressemitteilung zugeschickt und auf ihren Indy-Text aufmerksam gemacht. Im Folgenden sei sie deshalb einschließlich der Fotos der Aktion dokumentiert.

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Was ist Kommunikationsguerilla?

Donnerstag, Juni 16th, 2016

Kommunikationsguerilla gilt als fancy, hip, chic und pop. Ihre Gegner*innen lehnen sie ab, ihre Fans verherrlichen das Konzept. Eine kritische Betrachtung der Chancen, Möglichkeiten und Risiken gibt es im Diskurs der linksradikalen Szenen hingegen kaum. Das das jedoch einen Versuch wert sein könnte, versucht der folgende Text aufzuzeigen.
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Postkolonialismus oder was das Früher mit dem Heute zu tun hat

Dienstag, Mai 31st, 2016

Im Mai 2016 überklebten Antira-Aktististis in der Berliner „Mohrenstraße“ die Straßenschilder. Damit tauften sie die Straße symbolisch in „Mandela-Straße“ um. Die Aktion thematisert das postkoloniale Erbe in D-Land und in der d-ländischen Kartoffelkultur. Und weil kaum wer weiss, was mit Postkolonialismus gemeint ist, versucht der Text alltagsnah die Relevanz des Politikfelds zu erklären.
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(B) Antirassistische Straßenumbennenung in Mitte

Donnerstag, Mai 12th, 2016

Am Donnerstag, den 12. Mai 2016, wurden im Stadtbezirk Mitte Straßenschilder in der sogenannten „Mohrenstraße“ überklebt und mit „Mandelastraße“ ersetzt. Zu der Aktion bekennt sich ein Zusammenschluss von Menschen gegen Kolonialrassismus. Die Gruppe nennt sich „mandela.jetzt“ und hat auf Indymedia-linksunten ein Schreiben veröffentlicht. Und weil die Gruppe uns netterweise pers Mail darauf aufmerksam machte, seien Schreiben und Fotos hier dokumentiert.

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(B) Kleine Aktion gegen Militär-Werbekampagne, relativ große Wirkung

Dienstag, April 12th, 2016

Die Bundeswehr wirbt in Berlin wieder auf Plakaten um neues Kanonenfutter. Doch im Gegensatz zur oliv-grünen Werbekampagne „Mach was zählt“ im November des letzten Jahres, wo die Werbung überregional attackiert wurde, tut sich nun recht wenig. An mangelnder Medienaufmerksamkeit kann es nicht liegen, wie der unverhältnismäßig hohe mediale „Impakt“ einer kleinen Aktion in Berlin zeigt.
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Maqui-Artikel im Linksunten-Kaleidoskop

Dienstag, März 22nd, 2016

Ein besonderes Lob hat unser Blog übrigens vom Moderations-Kollektiv des linken Newsportal „linksunten.indymedia.org“ erhalten. Unser Artikel „Kommunikationsguerilla gegen Deutschland“ wurde für das Kaleidoskop ausgewählt. In diese Kategorie kommen bei linksunten nur „besonderes gute“ Artikel. Lob hört man gerne, vielen Dank. Und alle, die den Text nochmal lesen wollen, finden ihn hier:

http://maqui.blogsport.eu/2016/02/16/kommunikationsguerilla-gegen-deutsche-normalitaet/

(B) Wie gefährlich kann Street-Art sein?

Mittwoch, März 16th, 2016

Quelle: Sozial Fotografie

Anlässlich einer Adbusting-Aktion zum feministischen Kampftag lieferte die Berliner Polizei einen höchst eigenwilligen Beitrag zur Frage, wie gefährlich politische Straßenkunst sei. Offensichtlich in der Hoffnung, die Adbustings an der Demostrecke vor den Teilnehmenden verbergen zu können, postierte die Polizei vor den Kunstwerken entweder Wannen oder breitschultrige Kolleginnen. Doch welche Gefahr hofften die Beamt*innen dadurch zu verhindern?
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(B) Adbusting zum feministischen Kampftag

Montag, März 7th, 2016

Im Zuge der alljährlichen Demonstration zum Frauen*kampftag in Berlin haben Aktivist*innen gefälschte Werbeplakate verbreitet. Die Gruppe „Initiative neue ehrliche Marktwirtschaft“ (InehMaWi) hat entlang der Demo-Route Plakate aufgehangen, die den bürgerlichen Parteien Statements zu ihrer Position zum Feminismus zuschreiben. Erst auf den zweiten Blick wurde deutlich, dass so viel Ehrlichkeit von den angesprochenen Parteien nicht zu erwarten ist.
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Kommunikationsguerilla mit der GdP: Erst gefälschte Plakate, dann gefälschte Pressemitteilung

Freitag, Februar 26th, 2016

Berliner Morgenpost, 23.2.2016

Die Geschichte um die Adbustings am Alex zum Polizeikongress ist noch weiter gegangen. Dies erklärt die KünstlerInnengruppe „Gewalttäter*innen dissende Polizeikritier*innen““ in einem Statement auf linksunnten.indymedia.org. Die Gruppe verwendete offenbar nicht nur das Logo der Gewerkschaft der Polizei auf ihren „Playmobil“-Postern, sondern fälschte auch gleich das Dementi und verschickte dies von einer GdP-Mailadresse. Und wegen der netten Hommage am Ende des Statements an unsere Reihe „Kommunikationsguerilla-Analysen“ kommt das Statement da jetzt rein.

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Kommunikationsguerilla mit dem Papst?

Montag, Februar 22nd, 2016

Der mediale Hype um Kommunikationsguerilla nimmt mittlerweile absurde Formen an. Selbst in den Kirchen ist der Begriff schon angekommen und man versucht sich dort zögerlich an einer entsprechenden politischen Praxis. Und dann wird hier noch über einen Gehversuch der Berliner Polizei auf diesem Gebiet und zwei Seminarangebote berichtet.
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Kommunikationsguerilla gegen deutsche Normalität?

Dienstag, Februar 16th, 2016

Über die Frage, wie Kommunikationsguerilla antifaschistische Proteste ergänzen könnte, ist hier schon nachgedacht worden. Und wie dort schon angedeutet, stellt die Kommunikationsguerilla gegen Nazis regelmäßig auch Cops und sonstige Angehörige der angeblichen und selbsternannten bürgerlichen Mitte vor Probleme. Dieser Text versucht die Frage zu erörtern, ob sich diese Phänomen nicht nutzen ließe, um auch in der Mitte der Gesellschaft auf Rassismus, Antisemitismus und Autoritätsgeilheit zu problematisieren.
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Kommunikationsguerilla gegen Nazis?

Sonntag, Februar 7th, 2016

Adbusting Antifa Berlin statt Air Berlin

Macht kreativer Protest gegen Nazis Sinn? Auch durch die Krise klassischer Antifa-Strukturen mischen sich auf diesem Politikfeld immer mehr Akteure ein. Ein aktuelles Beispiel ist eine künstlerische Intervention rund im den Berliner Hauptbahnhof, der immer Montags als Treffpunkt für Bärgida-Nazis herhalten muss. Dabei veränderte die Gruppe „Denkendzettelklebende Menschen für die Demaskierung von Asylkritik und Wutbürgertum” (DeMefüDeAsWu) Werbeplakate so, dass diese sich gegen Rassismus positionierten. Doch was bringen solche Aktionen?
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Adbusting-Aktionen gegen Bärgida und Rassismus

Mittwoch, Februar 3rd, 2016

Stop Rascism statt Star Wars am Berliner HBF

Laut der Berliner Zeitung hat die Gruppe „Denkendzettelklebende Menschen für die Demaskierung von Asylkritik und Wutbürgertum” (DeMefüDeAsWu)pünklich zum wöchentlichen Treffen der Rassist_Innen von Bärgida deren Treffpunkt am Hbf mit Statements gegen Rassismus und Asylrechtsverschärfung verschönert. Wir crossposten hier die Presse-Mitteilung der Gruppe.
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