Archive for the ‘geklaut’ Category

(B) Adbusting-Aktion gegen sexistische Werbung

Dienstag, Juni 21st, 2016

Am Wochenende veränderten engagierte Menschen der Künstler*innengruppe „Gegenmaasnahme Heike“ Werbeplakate am Kreuzberger Moritzplatz. „Angesichts der sexistischen Zumutungen jeden Tag haben wir beschlossen, mit visueller Selbstverteidigung gegen Sexismus im öffentlichen Raum vorzugehen.“ sagt Luca Luxemburg, die Pressesprecher*in der Künstler*innen. Netterweise hat uns die Aktionsgruppe ihr Pressemitteilung zugeschickt und auf ihren Indy-Text aufmerksam gemacht. Im Folgenden sei sie deshalb einschließlich der Fotos der Aktion dokumentiert.

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Adbusting: Das Problem mit dem Päarchen-Quatsch

Montag, Mai 30th, 2016

Adbusting im Mai 2016 in der Berliner Georgenstraße

Bei „Notes of Berlin“ gibts zur Zeit ein Adbusting aus der Berliner Georgenstraße. Es zeigt Werbung für Salat. Und eine Sprechblase legt dem netten Farmer*innenpäarchen ein „Oh je, zum Glück muss ich diesen heteronaormativen Päarchen-Quatsch nur fürs Foto ertragen“ in den Mund. Und selbstverständlich gibts auch die üblichen Trollsprüche dazu. Für uns eine gute Gelegenheit, noch mal zu erklären, was eignetlich das Problem mit dem ganzen Sexismus-Dingsdabums ist.
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(B) Antirassistische Straßenumbennenung in Mitte

Donnerstag, Mai 12th, 2016

Am Donnerstag, den 12. Mai 2016, wurden im Stadtbezirk Mitte Straßenschilder in der sogenannten „Mohrenstraße“ überklebt und mit „Mandelastraße“ ersetzt. Zu der Aktion bekennt sich ein Zusammenschluss von Menschen gegen Kolonialrassismus. Die Gruppe nennt sich „mandela.jetzt“ und hat auf Indymedia-linksunten ein Schreiben veröffentlicht. Und weil die Gruppe uns netterweise pers Mail darauf aufmerksam machte, seien Schreiben und Fotos hier dokumentiert.

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Kommunikationsguerilla unterwegs- in HH

Sonntag, April 17th, 2016

Einige Berliner*Innen mag es überraschen: Es gibt außer Berlin noch andere Großstädte im deutschsprachigen Raum. Eine dieser Städte ist Hamburg. Und die dortigen Chaot*Innen sind ebenfalls der Kommunikationsguerilla mächtig. So kleben dort seit einigen Wochen an prominenten Orten regelmäßig an offizielle Hinweisschilder erinnernde Aufkleber*Innen mit der Aufschrift: „Hier bitte keine Flüchtlinge anzünden. Touristengebiet“. Ebenfalls wurde die Variante „Hier bitte keine Flüchtlinge anzünden. Shoppingmeile“ gesichtet.
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(B) Adbusting zum feministischen Kampftag

Montag, März 7th, 2016

Im Zuge der alljährlichen Demonstration zum Frauen*kampftag in Berlin haben Aktivist*innen gefälschte Werbeplakate verbreitet. Die Gruppe „Initiative neue ehrliche Marktwirtschaft“ (InehMaWi) hat entlang der Demo-Route Plakate aufgehangen, die den bürgerlichen Parteien Statements zu ihrer Position zum Feminismus zuschreiben. Erst auf den zweiten Blick wurde deutlich, dass so viel Ehrlichkeit von den angesprochenen Parteien nicht zu erwarten ist.
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Kommunikationsguerilla mit der GdP: Erst gefälschte Plakate, dann gefälschte Pressemitteilung

Freitag, Februar 26th, 2016

Berliner Morgenpost, 23.2.2016

Die Geschichte um die Adbustings am Alex zum Polizeikongress ist noch weiter gegangen. Dies erklärt die KünstlerInnengruppe „Gewalttäter*innen dissende Polizeikritier*innen““ in einem Statement auf linksunnten.indymedia.org. Die Gruppe verwendete offenbar nicht nur das Logo der Gewerkschaft der Polizei auf ihren „Playmobil“-Postern, sondern fälschte auch gleich das Dementi und verschickte dies von einer GdP-Mailadresse. Und wegen der netten Hommage am Ende des Statements an unsere Reihe „Kommunikationsguerilla-Analysen“ kommt das Statement da jetzt rein.

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Adbusting-Aktion zum Polizeikongress

Donnerstag, Februar 25th, 2016

Adbusting gegen Polizeigewalt zum Polizeikongress am bcc 2016

Auf linksunten.indymedia.org hat die KünstlerInnengruppe „Gewalttäter*innen dissende Polizeikritiker*innen eine Aktionserklärung veröffentlicht. Darin zeigen sie schicke Adbustings rund um das bcc, in dem zeitgleich der 19. Polizeikongress eröffnet wurde. Und netterweise verweist die Aktionsgruppe auf eine Analyse zu Polizeigewalt ,die von uns ist. Schön, das euch unsere Texte gefallen. Und hier die ganze Erklärung und mehr nette Bilder:
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Kommunikationsguerilla mit dem Papst?

Montag, Februar 22nd, 2016

Der mediale Hype um Kommunikationsguerilla nimmt mittlerweile absurde Formen an. Selbst in den Kirchen ist der Begriff schon angekommen und man versucht sich dort zögerlich an einer entsprechenden politischen Praxis. Und dann wird hier noch über einen Gehversuch der Berliner Polizei auf diesem Gebiet und zwei Seminarangebote berichtet.
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Hessen: Adbustings bei der AfD

Montag, Februar 8th, 2016

Afd-Adbusting aus Hessen

In gleich drei Bundesländern rund um den bundesrepublikanischen Scheibenrand ist grad Wahlkampf. Bei diesen Akzeptanzbeschaffungsfestspielen für Herrschaft macht die AfD leider einen guten Schnitt. Und dass, obwohl der Antifa e.V. sich doch alle Mühe gibt, die besorgten Bürger*innen bei jeder Gelegenheit zu sabotieren. Hier Bilder eines gemeinen Anschlages aus Hessen, der auf linksunten dokumentiert ist (einschließlich Kopiervorlage…).
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Adbusting-Aktionen gegen Bärgida und Rassismus

Mittwoch, Februar 3rd, 2016

Stop Rascism statt Star Wars am Berliner HBF

Laut der Berliner Zeitung hat die Gruppe „Denkendzettelklebende Menschen für die Demaskierung von Asylkritik und Wutbürgertum” (DeMefüDeAsWu)pünklich zum wöchentlichen Treffen der Rassist_Innen von Bärgida deren Treffpunkt am Hbf mit Statements gegen Rassismus und Asylrechtsverschärfung verschönert. Wir crossposten hier die Presse-Mitteilung der Gruppe.
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Adbusting-Aktion am Kriegsministerium

Samstag, Dezember 12th, 2015

Bundeswehr-Adbusting am Lützow-Ufer

Payback-Day am Kriegsministerium: Unbekannte Künstler_Innen drückten in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag den Militärs am Bendlerblock ihre eigenen Werbeplakate aufs Auge. Allerdings ergänzt um neue Slogans. So heißt es nun: „Ausbeutung gewaltsam verteidigen. Ihre Bundeswehr.“ „Blitzkrieg in Syrien? Opa wär so stolz“. Und: „Wir wünschen frohe besinnliche Weihnacht an der Heimatfront“. Überraschender Weise feiert die Berliner Zeitung die Adbusting-Aktion: „Ein Geniestreich aus den unbekannten Reihen der Kommunikationsguerilla“. Die Vice rätselt: „Nimmt die Bundeswehr jetzt Arschlöcher?“ und spekuliert über mögliche Täter_Innen. Und das Webportal mopo24 konstatiert: „Alle wundern sich über diese Bundeswehr-Plakate“

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Adbusting-Aktion in Berlin anlässlich Zapfenstreich:

Donnerstag, November 12th, 2015

Adbusting gegen den Zapfenstreich vor dem Reichstag in Berlin

Anlässlich des Zapfenstreiches auf der Reichstagswiese zum 60.Geburtstags der Re-Militarisierung in Deutschland hat eine KünstlerInnengruppe mit veränderten Werbetafeln in Mitte in den öffentlichen Raum hinein interveniert. Die Gruppe greift dabei das Motto der Militärparade auf und verändert es in „60 Jahre Bundeswehr? Ein Grund zum Reiern.“ Ein weiteres Motiv ist zudem nach Angaben der KünstlerInnen in ihrer Mitteilung von einem unserer Texte der letzten Woche inspiriert. Der Text „Von deutschen Supermärkten darf nie wieder Krieg ausgehen“, der das diskursive Motiv „Freiheit des Welthandels“ auf seine Funktion in der Akzeptanzbeschaffung für Militär-Expeditionen hin untersucht, wurde von der Gruppe graphisch umgesetzt. An dieser Stelle vielen Dank von der Redaktion dafür. Es freut Schreibende immer, wenn ihre Texte etwas anst0ßen!
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Workshop-Wochenende bei „Grüne Woche demaskieren“

Sonntag, November 8th, 2015

Seit zwei Jahren begleitet die Kampagne „Grüne Woche demaskieren“ das fast gleichnamige PR-Spektakel der deutschen Nahrungsmittelindustrie, dass jährlich im Januar in der Berliner Messe stattfindet. Die Gruppe experimentierte dabei neben klassischen Protestformen auch mit subversiven Methoden aus dem Werkzeugkasten der Kommunikationsguerilla. Mit Blick auf die kommenden Proteste im Jahr 2016 lädt „Grüne Woche demaskieren“ vom 20.11. bis 22.11.15 ein, die Proteste gegen die nächste „Grüne Woche“ mit zu planen und vorzubereiten. Mit einem Blick ins Programm lässt sich sagen, dass das Veranstaltungskonzept ganz schön gut klingt. Die Einbindung neuer Leute scheint tatsächlich ernst gemeint zu sein. Auch ein non-hierarchischer Ablauf scheint ernsthaft angestrebt.
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Berlin: Workshop zu Adbusting und Rassismus

Sonntag, November 1st, 2015

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Jenseits des Hypes um Kommunikationsguerilla und Adbustings scheint es in Berlin am Wochenende vom 5. und 6. Dezember in Berlin mal wieder eine sinnvolle Veranstaltung zu Adbusting zu geben. Die in der Nord-Süd-Politik tätige (ihrer Selbstdarstellung zufolge) “macht-kritische Bildungs.Initiative glokal e.V. veranstaltet ein Wochenende zu Rassismuskritik und Adbusting. Im Gegensatz zu den Hype-Veranstaltungen, bei denen es entweder um leicht und lustig konsumierbare Unterhaltung für das aktivistische Fußvolk oder der bildungsbürgerlichen SpenderInnen oder im die Inszenierung der eigenen Organisation als “cool” und “hip” geht, scheint glokal einen politisch sinnvollen Ansatz zu verfolgen. Es scheint darum zu gehen, dass sich ohnehin schon an Antira-Themen interessierte Menschen mit Theorien beschäftigen und dann Adbusting als Weg der Politik zu nutzen. Gerade beim Thema Alltagsrassimus scheinen Adbusting und Subversion sinnvollen Taktiken zu sein, um z.B. Den oft in Werbekampagnen transportierten unterschwelligen Rassismus sichtbar und kritisierbar zu machen.
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Adbusting und Argumente gegen Militär

Montag, Oktober 26th, 2015

Adbusting in Berlin gegen Militär

Die Bundeswehr feiert am 11.11.2015 vor dem Reichstag ihren 60. Geburtstag mit einer Militärparade und 3000 geladenen Staatsgästen. „Kein Grund zum feiern“ meint ein linksradikales Bündnis und ruft zu einer Demo auf. Die Bundesregierung gibt sich angesichts der Kritik an mit Weltkriegskarabinern und Fackeln durch Mitte marschierenden Militärs locker: „Die Bundeswehr ist die Parlamentsarmee eines demokratischen Rechtsstaats und erhält anlässlich ihres 60. Gründungstages damit eine angemessene öffentliche Würdigung. “. Doch eine nähere Betrachtung zeigt, dass da vor allem heiße Luft gewürdigt wird. Keines der angeblichen Argumente für die Bundeswehr hält auch nur einer oberflächlichen Betrachtung stand.
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