Archive for the ‘geklaut’ Category

(B): Aktionistischer Beitrag zur medialen Debatte um sexistische Werbung

Montag, März 6th, 2017

In der vergangenen Nacht hat die Gruppe f.i.e.s (feministische initiative emanzipatorischer streetartkünstler*innen) Plakate in Berlin kreativ verändert. Damit will die Gruppe auf sexistische Denk- und Verhaltensmuster aufmerksam machen, die für unsere Gesellschaft prägend sind und die in der Werbung immer wieder reproduziert werden.

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„Die größte Katastrophe ist das Vergessen“ – Spendenwerbung-Adbusting thematisiert kolonialen Genozid

Donnerstag, Februar 23rd, 2017

Ein Werbeplakat der Caritas am S-Bahnhof Botanischer Garten nutzen unbekannte Street-Art-Künstler*innen, um auf die Verdrängung und Nicht-Aufarbeitung europäischer und deutscher Kolonialgeschichte aufmerksam zu machen. Wir haben die Bilder und die Aktionserklärung von linksunten.indymedia geklaut, um sie zu dokumentieren.

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Berlin: Solidarische Adbusting-Grüße nach Baku

Samstag, Januar 28th, 2017

Mit einer Adbusting-Aktion an der aserbaidschanischen Botschaft solidarisiert sich eine Berliner Street-Art-Gang mit zwei inhaftierten oppositionellen Street Artists aus Baku. Der Hintergrund: Am 11. Mai 2016, dem „Blumentag“ genannten aserbaidschanischen Nationalfeiertag, haben Giyas und Bayram aus Protest gegen das politische Regime ein Denkmal mit dem Slogan „Alles Gute zum Sklaventag!“ verschönert. Sie wurden in einem Schauprozess zu 12 Jahren Haft verurteilt, nachdem die Cops ihnen zwei Kilo Heroin untergeschoben haben.
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Erinnerungs-Adbustings an Oury Jalloh in Sachsen

Mittwoch, Januar 11th, 2017

Da soll noch mal einer sagen, Sachsen sein ein Tal der Ahnungslosen: Das Wissen, wie man die Wall-Werbekästen im öffentlichen Nahverkehr zu poppigen Aktionsplattformen umfunktioniert, ist da auch schon angekommen ( → Schlüssel für die Werbekästen selber machen ← ). Die Aktionsgruppe „Black Rose“ beweist nämlich das Gegenteil: Mit einer Adbusting-Plakatserie in mehreren sächsischen Städten hat die Gruppe dem in einer Polizeiwache in Dessau erschlagenen und verbrannten Oury Jalloh gedacht.

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(B) Adbusting zu humanitärer Spendenwerbung – Es reicht mit rassistischer Werbung

Montag, Dezember 26th, 2016

Auf Indymedia meldet die Initiativgruppe antikarnevalistischer orientierungsloser Kinder und Erziehungsberechtigten (kurz: DIANOKIE), dass sie am Moritzplatz Werbeplakate von humanitären Hilfsorganisationen, die zum Spenden aufrufen, umgestaltet hat. Auf diese Weise soll Kritik an rassistischen Darstellungen geübt, sowie die Verbindung zwischen angesprochenen Missständen und dem Kapitalismus thematisiert werden. Als Alternative wird eine kommunistische und herrschaftsfreie Gesellschaft postuliert. „Ohne Rassismus und Herrschaft müsst ihr nicht spenden…“ lautet einer der Slogans.
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Girl Gangs over Potsdam Fr, 28. Oktober 20:00h

Sonntag, Oktober 23rd, 2016

Girl Gangs over… Potsdam – eine visuelle Attacke gegen das Patriarchat, in der Frauen* allzu oft auf ihr Aussehen reduziert werden. Vortrag. Diskussion.Workshop am Freitag, 28.10.2016. Beginn: 20 Uhr
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(B) Adbusting am Abgeordnetenhaus: „Auch in der Demokratie ist alles doof.“

Samstag, September 24th, 2016

Adbusting am Abgeordnetenhaus 2016

Während nach der Wahl in Berlin die Koalitionsverhandlungen laufen, feierte Am Abgeordnetenhaus in der Nacht zum 23.09.2016 eine Schafherde ihre ganz eigene Nach-Wahlparty. Als Gästebuch dienten die Werbeplakate, die vor dem Parlamentsgebäude in der Niederkirchnerstraße angebracht sind. Konsens in den dort angebrachten Adbustings scheint zu sein, dass es nicht notwendig ist, irgendwelche Koalitionsverhandlungen abzuwarten, denn eins steht schon fest: „Auch in der Demokratie ist alles doof“ ist dort nun unter anderem zu lesen.
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(B) Korrigierte Wahlplakate vor dem Polizeirevier am Tempelhofer Damm

Mittwoch, September 21st, 2016

Adbustings vor dem Sitz der Berliner Polizeipräsident*in

Am Morgen des Wahlsonntags erstrahlen in Berlin vor dem Polizeirevier am Tempelhofer Damm herrschaftskritisch veränderte Wahlplakate. Um auf den Fakt hinzuweisen, dass auch ein demokratisches Regime ohne staatlich bezahlte Gewalttäter*innen geliefert ist, hat ein Aktions-Kollektiv namens CKK (Chaos-Kunst-Kommando) in der Nacht vor der Berlinwahl am Sonntag, den 18.9. 2016, direkt vor dem zentralen Berliner Polizeirevier und Sitz des Polizeipräsidenten Wahlplakte verbessert. Die Plakate fordern nun unter anderem „Polizei abschaffen!“ oder „Mut zur Herrschaftsfreiheit“.
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(B) Adbusting-Protest bei CDU und SPD

Montag, September 12th, 2016

In der Nacht von Sonntag auf Montag haben unerkannt gebliebene Adbusting-Aktivist*innen der Gruppe „Papier-und-Kleister-Konglomerat“ (PKK) direkt vor den Berliner Landes-Parteizentralen der SPD und CDU Wahlplakate verbessert. „Wir kritisieren, dass nach der Wahl Polizeigewalt weiterhin selbstverständlich Bestandteil der demokratischen Herrschaft sein wird, auch mit eventuell anderen Koalitionspartner*innen in der Regierung.“, sagt Franka Müller, 1. Kleistermeister*in der PKK.
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[B] Adbusting-Aktion am Innensenat

Samstag, August 20th, 2016

Adbusting vor dem Innensenat

Ausgerechnet mit einer Adbusting-Aktion im Berliner Wahlkampf vor Henkels Innensenat am Molkenmarkt kritisieren unbekannte Plakatkünstler*innen der Gruppe „Henkelz Homies“ die Innenpolitik von Grünen und Linken. Vor der Kulisse von „Henkels Home“ legt nun eine sprechblasenförmige Plakatstörer*in dem Spitzenkandidaten der Linken, Klaus Lederer, den Spruch „Polizeigewalt: Auch für uns ein nötiges Übel der Herrschaftssicherung“ in den Mund. Und die radfahrende Figur im Motiv der Grünen sagt: „Legal? Illegal? Allen Innensenator*innen scheißegal.“ Mit dem Kurz-Link bit.ly/kleineresübel verweist die Gruppe zudem auf einen Text im Internet, der bezweifelt, dass die Oppositionsparteien beim Wahlkampfthema „Polizeigewalt“ eine Alternative seien.
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(B): Streetart-Aktion: „Lass Dir keinen Bären aufbinden!“

Montag, August 8th, 2016

Per Mail wurden wir auf eine nette Aktion aufmerksam gemacht: Mittels Sprechblase äußern die Berliner „Buddy-Bären“ neuerdings Kritik an Wahlen und Herrschaft. Dehalb haben wir die PM von Emil, dem Eisbären, und die Bilder einfach mal geklaut und hier eingestellt.

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Schlüssel für Werbekästen selber machen

Mittwoch, August 3rd, 2016

KEYTIME_part 3 from nothingbutprinting on Vimeo.

Mal wieder ein Fundstück aus dem Web. Dieses Video von „nothingbutprinting“ zeigt, wie man Schlüssel für Werbekästen baut und welche Rohlinge man dafür verwenden muss. Wer also Besitzer*in eines Werbeladens ist, und seinen Schlüssel verschlampt hat, erfährt hier, wie er/sie sich nen neuen basteln kann.
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Adbusting-Aktion gegen Polizeimob in der Rigaer Str.

Samstag, Juli 2nd, 2016

Da lästert man den einen Tag noch über das sonderbare Verständnis von Kommunikationsguerilla in bestimmten Teilen der linken Szenen in Berlin und am nächsten Tag hat man ein interessantes Bekenner*innenschreiben zu einer Adbusting-Aktion mit Bezug auf die aktuellen Bauvorhaben in der Rigaer Str. im virtuellen Postkasten. Die „Rigaer Außenwerbungs Fraktion (RAF)“ veränderte nach eigenen Angaben 15 Werbeplakate, um auf die „Robocop-Randale“ in Friedrichshain aufmerksam zu machen. Bilder und Schreiben zur Aktion seien deshalb hier dokumentiert.
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(B) Adbusting-Aktion gegen sexistische Werbung

Dienstag, Juni 21st, 2016

Am Wochenende veränderten engagierte Menschen der Künstler*innengruppe „Gegenmaasnahme Heike“ Werbeplakate am Kreuzberger Moritzplatz. „Angesichts der sexistischen Zumutungen jeden Tag haben wir beschlossen, mit visueller Selbstverteidigung gegen Sexismus im öffentlichen Raum vorzugehen.“ sagt Luca Luxemburg, die Pressesprecher*in der Künstler*innen. Netterweise hat uns die Aktionsgruppe ihr Pressemitteilung zugeschickt und auf ihren Indy-Text aufmerksam gemacht. Im Folgenden sei sie deshalb einschließlich der Fotos der Aktion dokumentiert.

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Adbusting: Das Problem mit dem Päarchen-Quatsch

Montag, Mai 30th, 2016

Adbusting im Mai 2016 in der Berliner Georgenstraße

Bei „Notes of Berlin“ gibts zur Zeit ein Adbusting aus der Berliner Georgenstraße. Es zeigt Werbung für Salat. Und eine Sprechblase legt dem netten Farmer*innenpäarchen ein „Oh je, zum Glück muss ich diesen heteronaormativen Päarchen-Quatsch nur fürs Foto ertragen“ in den Mund. Und selbstverständlich gibts auch die üblichen Trollsprüche dazu. Für uns eine gute Gelegenheit, noch mal zu erklären, was eignetlich das Problem mit dem ganzen Sexismus-Dingsdabums ist.
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