Archive for the ‘Feminismus’ Category

Adbustings an der Sonnenallee

Dienstag, Januar 30th, 2018

Adbusting zu Feminismus an der Sonnenallee

Wer aufmerksam die Sonnenallee endlang ging, hat diese Adbustings vielleicht auch gesehen.
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Potsdam: Adbustings zu sexistischer Werbung in der Frauenwoche

Dienstag, März 14th, 2017

Adbusting gegen sexistische Werbung vorm Potsdamer Rathaus

Auch in Potsdam hat man herausgefunden, wie die Werbevitrinen der Firma Wall aufgehen (Wie gehen die auf?). Wer am Sonntag durch Potsdam ging, wird sie unschwer übersehen haben: Über Nacht haben sich einige Werbetafeln verändert. Statt wie immer die übliche sexistische Werbung unkommentiert zu zeigen, ist diese nun mit ergänzenden Überklebern versehen. „Wir hatten echt kein Bock mehr, uns den ganzen sexistischen Kackscheiß jeden Tag aufs Neue anzutun!“ sagte Erna, die Initiator*in der Aktion Selbstbestimmte Werbevitrinen für Emanzipation und Herrschaftsfreiheit (SWfEuH)“ und selber Werbevitrine, die oft unter sexistischer Werbung leiden muss.

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(B): Aktionistischer Beitrag zur medialen Debatte um sexistische Werbung

Montag, März 6th, 2017

In der vergangenen Nacht hat die Gruppe f.i.e.s (feministische initiative emanzipatorischer streetartkünstler*innen) Plakate in Berlin kreativ verändert. Damit will die Gruppe auf sexistische Denk- und Verhaltensmuster aufmerksam machen, die für unsere Gesellschaft prägend sind und die in der Werbung immer wieder reproduziert werden.

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Günni Oettinger, ein heimlicher Kommunikations-Guerillio?

Montag, Oktober 31st, 2016

Man könnte meinen, EU-Kommissar Günther Oettinger (das ist der mit dem lustigen Englisch) ist unter die Kommunikationsguerill@s gegangen. Bereits bei seiner Antrittsrede 2010 als EU-Kommissar für Energie-, Strom- und so Zeug gab er sich größte Mühe, mit seiner mittlerweile legendären englischen Rede mittels unverständlicher Sätze in unverständlichem Englisch das Vertrauen der Bürger*innen in ihre Regierung mittels subversiver Formsprache zu zerlegen. Wer das für Zufall hält, wurde am Ende der Rede eines besseren belehrt: Dort forderte Günni Oettinger ganz offen: „(…) we have all chances to bringt Anarchy on a good way.“ (ab Minute 1:35 im Video). Und nun tritt er vor dem Hamburger Reeder*innen-Verein mit einer latent verstörenden Rede, die aus dem Repertoire der Yesmen entnommen sein könnte, auf.

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Girl Gangs over Potsdam Fr, 28. Oktober 20:00h

Sonntag, Oktober 23rd, 2016

Girl Gangs over… Potsdam – eine visuelle Attacke gegen das Patriarchat, in der Frauen* allzu oft auf ihr Aussehen reduziert werden. Vortrag. Diskussion.Workshop am Freitag, 28.10.2016. Beginn: 20 Uhr
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Sexismus praktisch: Der Gender-Pay-Gap

Mittwoch, Juni 22nd, 2016

Als weiblich gelesene Menschen bekommen in Deutschland im Schnitt 20% weniger Gehalt als männlich gelesenen Menschen. Die öffentliche Debatte um diesen „Gender Pay Gap“ zeigt, wie sich der Sexismus in der Gesellschaft beim Übergang von der Moderne in die Postmoderne verändert. Der moderne Sexismus hatte ein fettes ideologisches Programm der Ungleichheit entwickelt. Der postmoderne Sexismus hingegen hat intellektuell außer Hass und Ressentiments kaum etwas anzubieten. Dies sei hier anhand einer Analyse der Ideologiefragmente in einem sexistischem Internet-Postings dargelegt.
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(B) Adbusting-Aktion gegen sexistische Werbung

Dienstag, Juni 21st, 2016

Am Wochenende veränderten engagierte Menschen der Künstler*innengruppe „Gegenmaasnahme Heike“ Werbeplakate am Kreuzberger Moritzplatz. „Angesichts der sexistischen Zumutungen jeden Tag haben wir beschlossen, mit visueller Selbstverteidigung gegen Sexismus im öffentlichen Raum vorzugehen.“ sagt Luca Luxemburg, die Pressesprecher*in der Künstler*innen. Netterweise hat uns die Aktionsgruppe ihr Pressemitteilung zugeschickt und auf ihren Indy-Text aufmerksam gemacht. Im Folgenden sei sie deshalb einschließlich der Fotos der Aktion dokumentiert.

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Postkolonialismus oder was das Früher mit dem Heute zu tun hat

Dienstag, Mai 31st, 2016

Im Mai 2016 überklebten Antira-Aktististis in der Berliner „Mohrenstraße“ die Straßenschilder. Damit tauften sie die Straße symbolisch in „Mandela-Straße“ um. Die Aktion thematisert das postkoloniale Erbe in D-Land und in der d-ländischen Kartoffelkultur. Und weil kaum wer weiss, was mit Postkolonialismus gemeint ist, versucht der Text alltagsnah die Relevanz des Politikfelds zu erklären.
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Adbusting: Das Problem mit dem Päarchen-Quatsch

Montag, Mai 30th, 2016

Adbusting im Mai 2016 in der Berliner Georgenstraße

Bei „Notes of Berlin“ gibts zur Zeit ein Adbusting aus der Berliner Georgenstraße. Es zeigt Werbung für Salat. Und eine Sprechblase legt dem netten Farmer*innenpäarchen ein „Oh je, zum Glück muss ich diesen heteronaormativen Päarchen-Quatsch nur fürs Foto ertragen“ in den Mund. Und selbstverständlich gibts auch die üblichen Trollsprüche dazu. Für uns eine gute Gelegenheit, noch mal zu erklären, was eignetlich das Problem mit dem ganzen Sexismus-Dingsdabums ist.
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(B) Wie gefährlich kann Street-Art sein?

Mittwoch, März 16th, 2016

Quelle: Sozial Fotografie

Anlässlich einer Adbusting-Aktion zum feministischen Kampftag lieferte die Berliner Polizei einen höchst eigenwilligen Beitrag zur Frage, wie gefährlich politische Straßenkunst sei. Offensichtlich in der Hoffnung, die Adbustings an der Demostrecke vor den Teilnehmenden verbergen zu können, postierte die Polizei vor den Kunstwerken entweder Wannen oder breitschultrige Kolleginnen. Doch welche Gefahr hofften die Beamt*innen dadurch zu verhindern?
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(B) Adbusting zum feministischen Kampftag

Montag, März 7th, 2016

Im Zuge der alljährlichen Demonstration zum Frauen*kampftag in Berlin haben Aktivist*innen gefälschte Werbeplakate verbreitet. Die Gruppe „Initiative neue ehrliche Marktwirtschaft“ (InehMaWi) hat entlang der Demo-Route Plakate aufgehangen, die den bürgerlichen Parteien Statements zu ihrer Position zum Feminismus zuschreiben. Erst auf den zweiten Blick wurde deutlich, dass so viel Ehrlichkeit von den angesprochenen Parteien nicht zu erwarten ist.
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Berlin, Humbolt-Uni: Gender-Trouble-Ausstellung auf den Klos

Freitag, November 6th, 2015

Gender-Trouble-Ausstellung in den Nasszellen im SoWi-Institut an der HU Berlin

Interessantes gibt’s von der Humboldt-Uni zu vermelden. Dort hat am Institut für Sozialwisenschaft ganz schlimmes Gender-Chaot*Innen-Pack zugeschlagen und die Nasszellen in „Gender-Trouble-Ausstellungen“ verwandelt. Und die mutmaßlichen Studies machen dabei trotz des universitären Elfenbeinturms einiges richtig…
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