Archive for the ‘Antirepression’ Category

Facebook, Foucault und das Panoptikum

Mittwoch, November 4th, 2015

Alles und jede ist heutzutage in den sogenannten „sozialen Netzwerken“ vertreten. Auch viele linke Gruppen nutzen Facebook. Bei Organisationen, die darauf angewiesen sind, im medialen Diskurs als cool und poppig wahrgenommen zu werden wie Campact oder pengg-collective, macht die Mobilisierung über Facebook oder Twitter einen großen Teil ihrer Aktivitäten aus. Doch ausgerechnet im gesellschaftlichen Mainstream fängt man an, sich Sorgen um die Verwendung der dort gesammelten Daten zu machen. So glaubt z.B. der Schauspieler Christoph Waltz, dass „Facebook ein Schritt Richtung Faschismus“ sei. Was ist von solcher Kritik zu halten? Eine Analyse der postmodernen Überwachungsstrukturen mithilfe des Panoptikums von Michel Foucault.
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Pseudonyme, Anonymität und was das mit uns zu tun hat

Donnerstag, Oktober 15th, 2015

Auf den MetaRheinMainConstructionsDays 2015 gabs einen freakigen Vortrag zu „Context-based Pseudonyms – Konzept und Bruchstellen“ von Nanooq. Nanooq ist Hacker, Schauspieler, Gärtner und vieles mehr. Denn er hat ein interessantes Hobby: Er ist Pseudonymiker. Das heißt, er zieht es echt durch, sich in jedem (!) sozialen Kontext sich ein anderes Pseudonym zuzulegen. Von den Irrungen und Wirrungen, die sowas mit sich bringt, erzählt er in seinem Vortrag.

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Schwachstelle in Truecrypt

Dienstag, September 29th, 2015

Das Online-Portal heise.de berichtet heute von Sicherheitslücken im auch in der Linksradikalen beliebten Verschlüsselungssoftware für Datenträger. Die Sicherheitslücken würden es erlauben, z.B. mittels Schadsoftware die Kontrolle über den Rechner zu übernehmen. Darüber hinaus könnten via Truecrypt die im Betrieb befindlichen gemounteten Laufwerke ausgelesen werden. Und genau das soll Truecrypt ja eigentlich verhindern.
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Als Anwalt beim G7

Mittwoch, September 23rd, 2015

Auf telepolis ist in der letzten Woche ein interessanter Text zur Repression um den G7-Gipfel im bayrischen Elmau im Juni 2015 erschienen. Der Berliner Strafverteidiger Mario Seidel schildert darin seine Erlebnisse. Der Text ist aus verschiedenen Gründen lesenswert. So dokumentiert Seidel anschaulich den Aufbau der Repressionsinfrastruktur und ihren Einsatz. Leider ist linksradikale Bewegung regelmäßig zu blöde, um diese wichtige strategische Dokumentationsfunktion selber zu erfühlen, sodass ohne das Engagement der bürgerlichen Intelligenz diese Information nicht auswertbar wären.
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