Archive for the ‘Antirepression’ Category

(B) Wie gefährlich kann Street-Art sein?

Mittwoch, März 16th, 2016

Quelle: Sozial Fotografie

Anlässlich einer Adbusting-Aktion zum feministischen Kampftag lieferte die Berliner Polizei einen höchst eigenwilligen Beitrag zur Frage, wie gefährlich politische Straßenkunst sei. Offensichtlich in der Hoffnung, die Adbustings an der Demostrecke vor den Teilnehmenden verbergen zu können, postierte die Polizei vor den Kunstwerken entweder Wannen oder breitschultrige Kolleginnen. Doch welche Gefahr hofften die Beamt*innen dadurch zu verhindern?
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Rezension: „Reichsbürger“: Ein Handbuch.

Mittwoch, März 2nd, 2016

Das Brandenburgisches Institut für Gemeinwesenberatung hat zusammen mit Dirk Wilking den Titel „Reichsbürger. Ein Handbuch“ herausgegeben. Das Buch richtet sich hauptsächlich an Verwaltungsmitarbeitende in Brandenburg, die im direkten Umgang mit den ca. 200 revisionistischen Alu-Hut-TrägerInnen überfordert sind. Neben einer Menge Wissenswertes über die ReichsbürgerInnenbewegung entlarvt das Buch jedoch einiges, über das die brandenburgische Verwaltung wohl eigentlich eher nicht gern spricht.
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Polizei-Gewalt als Teil der Demokratie?

Sonntag, Februar 21st, 2016

In Berlin findet vom 23.2. bis 24.2. der sogenannte „18. Europäische Polizeikongress“ statt. Die aktuelle Kritik an dem Event neigt zur Zeit dazu, aus aktuellen Gründen dass Thema „Frontex“ aufzugreifen. Eher selten ist eine Beschäftigung mit dem Thema „Polizeigewalt“ statt. Und auch in der Debatte um die Rigaer Straße wird es häufig dabei belassen, auf die Rechtswidrigkeit des Vorgehens der staatlich bezahlten uniformierten Gewalttäter*Innen hinzuweisen. Eine intensive Auseinandersetzung mit der Notwendigkeit von Polizeigewalt für das Funktionieren von Rechtsstaatlichkeit und demokratischer Herrschaft findet hingegen auch in linksradikalen Bewegungen selten statt.
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Kommunikationsguerilla gegen deutsche Normalität?

Dienstag, Februar 16th, 2016

Über die Frage, wie Kommunikationsguerilla antifaschistische Proteste ergänzen könnte, ist hier schon nachgedacht worden. Und wie dort schon angedeutet, stellt die Kommunikationsguerilla gegen Nazis regelmäßig auch Cops und sonstige Angehörige der angeblichen und selbsternannten bürgerlichen Mitte vor Probleme. Dieser Text versucht die Frage zu erörtern, ob sich diese Phänomen nicht nutzen ließe, um auch in der Mitte der Gesellschaft auf Rassismus, Antisemitismus und Autoritätsgeilheit zu problematisieren.
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Linksradikale verhöhnen tote Polizist_In?

Freitag, Januar 1st, 2016

BILD am 26.12.2015

Mit obiger Schlagzeile versuchte die Bild-Zeitung über die Feiertage ihr Zielpublikum in Festtagsstimmung zu bringen. Hintergrund der Story ist ein nur für wenige Stunden sichtbares Posting auf linksunten.indymedia.org. Seinen Weg in die Medienlandschaft fand die Geschichte über einen rassistischen Blog. Doch das ist nicht das einzige Bedenkenswerte an der Pose.
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Der Film zum Wochenende: Staatsfeind Nr. 1

Freitag, November 20th, 2015

Wie oft hört man selbst nach den Snowden-Enthüllungen von unbedarften Zivilist- und BürgerInnen den unsäglich dummen Satz „Ich hab ja nichts zu verbergen!“? Ähnlich geht es auch Robert Clayton Dean (Will Smith) 1998 in die Kinos gekommenen Film „Staatsfeind Nr. 1“.
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Anti-Forensik für Computer

Mittwoch, November 18th, 2015

Darüber, was nach einer Hausdurchsuchung mit der beschlagnahmten IT-Infrastruktur passiert, ranken sich viele Gerüchte. In diesem Vortrags-Video zum Thema „Anti-Forensik“ erzählt ein IT-Forensiker von seiner Arbeit und gibt Tipps, wie man ihm seinen Kollegen das Leben schwer machen kann.
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Facebook, Foucault und das Panoptikum

Mittwoch, November 4th, 2015

Alles und jede ist heutzutage in den sogenannten „sozialen Netzwerken“ vertreten. Auch viele linke Gruppen nutzen Facebook. Bei Organisationen, die darauf angewiesen sind, im medialen Diskurs als cool und poppig wahrgenommen zu werden wie Campact oder pengg-collective, macht die Mobilisierung über Facebook oder Twitter einen großen Teil ihrer Aktivitäten aus. Doch ausgerechnet im gesellschaftlichen Mainstream fängt man an, sich Sorgen um die Verwendung der dort gesammelten Daten zu machen. So glaubt z.B. der Schauspieler Christoph Waltz, dass „Facebook ein Schritt Richtung Faschismus“ sei. Was ist von solcher Kritik zu halten? Eine Analyse der postmodernen Überwachungsstrukturen mithilfe des Panoptikums von Michel Foucault.
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Pseudonyme, Anonymität und was das mit uns zu tun hat

Donnerstag, Oktober 15th, 2015

Auf den MetaRheinMainConstructionsDays 2015 gabs einen freakigen Vortrag zu „Context-based Pseudonyms – Konzept und Bruchstellen“ von Nanooq. Nanooq ist Hacker, Schauspieler, Gärtner und vieles mehr. Denn er hat ein interessantes Hobby: Er ist Pseudonymiker. Das heißt, er zieht es echt durch, sich in jedem (!) sozialen Kontext sich ein anderes Pseudonym zuzulegen. Von den Irrungen und Wirrungen, die sowas mit sich bringt, erzählt er in seinem Vortrag.

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Schwachstelle in Truecrypt

Dienstag, September 29th, 2015

Das Online-Portal heise.de berichtet heute von Sicherheitslücken im auch in der Linksradikalen beliebten Verschlüsselungssoftware für Datenträger. Die Sicherheitslücken würden es erlauben, z.B. mittels Schadsoftware die Kontrolle über den Rechner zu übernehmen. Darüber hinaus könnten via Truecrypt die im Betrieb befindlichen gemounteten Laufwerke ausgelesen werden. Und genau das soll Truecrypt ja eigentlich verhindern.
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Als Anwalt beim G7

Mittwoch, September 23rd, 2015

Auf telepolis ist in der letzten Woche ein interessanter Text zur Repression um den G7-Gipfel im bayrischen Elmau im Juni 2015 erschienen. Der Berliner Strafverteidiger Mario Seidel schildert darin seine Erlebnisse. Der Text ist aus verschiedenen Gründen lesenswert. So dokumentiert Seidel anschaulich den Aufbau der Repressionsinfrastruktur und ihren Einsatz. Leider ist linksradikale Bewegung regelmäßig zu blöde, um diese wichtige strategische Dokumentationsfunktion selber zu erfühlen, sodass ohne das Engagement der bürgerlichen Intelligenz diese Information nicht auswertbar wären.
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