Archive for the ‘Antimilitarismus’ Category

(B) Adbusting am Bundeswehrladen

Dienstag, August 23rd, 2016

Achtung, Untiefe: Kein Militäreinsatz im Inneren.

Mit einer Adbusting-Aktion protestiert die Künstler*Innengruppe „Militär und Polizei versenken“ (MPV) gegen den geplanten Militäreinsatz im Inneren der Republik. Aus Protest gegen die Pläne der Bundesregierung und der Innenminister*innenkonferenz, noch in diesem Jahr gemeinsame Übungen von Militär und Polizei abzuhalten, klebte die Gruppe Plakatstörer in die Schaufenster des Bundeswehr-Werbeladens an der Berliner Friedrichstraße. Die dort abgebildeten Kampfschwimmer*innen erwecken nun dank zusätzlich angebrachter Sprechblasen den Eindruck, „Militär und Polizei versenken!“ und „Achtung Untiefe: Kein Militäreinsatz im Inneren!“ zu sagen.
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Der Einsatz im Inneren ist längst Realität

Sonntag, August 21st, 2016

Adbusting im November 2015 zum Zapfenstreich am Reichstag

Boris Boillon, der Vorsitzende der Innenminister*innenkonferenz freut sich. Der Einsatz der Bundeswehr im Inneren zusammen mit der Polizei steht kurz vor dem Durchbruch: „Ich erwarte, dass Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und Bundesinnenminister Thomas de Maizière am 31. August grünes Licht für die Übungen geben“, sagte er laut „Zeit online“. Doch der Einsatz des Militärs im Inneren ist längs Realität.
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Blödsinn mit der Bundeswehr

Samstag, August 6th, 2016

Die Bundeswehr in Berlin muss mal wieder Adbustings ertragen. In Berlin erwischte es die aktuelle Werbekampagen und am Gefechtsübungszentrum südlich von Magdeburg die Poser-Schilder an der Grundstücksgrenze.
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(B) Kleine Aktion gegen Militär-Werbekampagne, relativ große Wirkung

Dienstag, April 12th, 2016

Die Bundeswehr wirbt in Berlin wieder auf Plakaten um neues Kanonenfutter. Doch im Gegensatz zur oliv-grünen Werbekampagne „Mach was zählt“ im November des letzten Jahres, wo die Werbung überregional attackiert wurde, tut sich nun recht wenig. An mangelnder Medienaufmerksamkeit kann es nicht liegen, wie der unverhältnismäßig hohe mediale „Impakt“ einer kleinen Aktion in Berlin zeigt.
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Impressionen vom Polizeikongress

Samstag, Februar 27th, 2016

Um zu wissen, was der gestern zu Ende gegangene Polizei-Kongress ist, reicht eigentlich ein Blick auf das obige Bild. Es zeigt das schicke repräsentative einladende Gebäude des Berliner Congress Centers. Doch der offene, die BesucherIn willkommen heißende Atmosphäre wird zerstört durch Absperrungen und bewaffnete BereitschaftspolizistInnen, die mit mürrischem Blick jeden mustern, der dem Gebäude zu nahe kommt. Und hinter den Absperrungen treffen sich VertreterInnen der Waffen- und Überwachungsindustrie, um Werbung für ihre Produkte zu machen. Dafür zahlen sie dem veranstaltenden Werbeblättchen, dem „Behörden Spiegel“, viel Geld, damit sie ihre Produkte wie Wärmedecken im Altenheim anpreisen dürfen.

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Polizei-Gewalt als Teil der Demokratie?

Sonntag, Februar 21st, 2016

In Berlin findet vom 23.2. bis 24.2. der sogenannte „18. Europäische Polizeikongress“ statt. Die aktuelle Kritik an dem Event neigt zur Zeit dazu, aus aktuellen Gründen dass Thema „Frontex“ aufzugreifen. Eher selten ist eine Beschäftigung mit dem Thema „Polizeigewalt“ statt. Und auch in der Debatte um die Rigaer Straße wird es häufig dabei belassen, auf die Rechtswidrigkeit des Vorgehens der staatlich bezahlten uniformierten Gewalttäter*Innen hinzuweisen. Eine intensive Auseinandersetzung mit der Notwendigkeit von Polizeigewalt für das Funktionieren von Rechtsstaatlichkeit und demokratischer Herrschaft findet hingegen auch in linksradikalen Bewegungen selten statt.
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Bundeswehr-Werbung zerstört. Was bringt es?

Montag, Januar 11th, 2016

Bundeswehr-Adbusting am Bendler-Block

Noch bis Februar plant die Bundeswehr und das Kriegsministerium, die Öffentlichkeit mit ihrer seit Anfang November laufenden mindestens 12 Mio. Euro schweren Werbekampagne republikweit zu behelligen. Landauf landab arbeiten sich Kritiker_Innen des Militärs bereits an den Bundeswehr-Plakaten mit Sachbeschädigungen, Plakataktionen oder Aufklebern an den Plakaten ab. Dabei kommen auch Aktionsformen aus dem Arsenal der Kommunikationsguerilla wie Adbustings oder gecoverte Websites
http://machwaszaehlt.de/ zum Einsatz. Angesichts der mauen Proteste gegen den Zapfenstreich im November und des geringen Interesses am Syrien-Einsatz der deutschen Soldateska erscheint der Widerstand aus dem linken Lager gegen die poppige mordsmäßige Kampagne überraschend groß. Doch welcher Eindruck ist am Ende stärker? Der beabsichtigte Werbeeffekt der Militärs oder die Subversion durch die Gegenaktionen?
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Adbusting-Aktion am Kriegsministerium

Samstag, Dezember 12th, 2015

Bundeswehr-Adbusting am Lützow-Ufer

Payback-Day am Kriegsministerium: Unbekannte Künstler_Innen drückten in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag den Militärs am Bendlerblock ihre eigenen Werbeplakate aufs Auge. Allerdings ergänzt um neue Slogans. So heißt es nun: „Ausbeutung gewaltsam verteidigen. Ihre Bundeswehr.“ „Blitzkrieg in Syrien? Opa wär so stolz“. Und: „Wir wünschen frohe besinnliche Weihnacht an der Heimatfront“. Überraschender Weise feiert die Berliner Zeitung die Adbusting-Aktion: „Ein Geniestreich aus den unbekannten Reihen der Kommunikationsguerilla“. Die Vice rätselt: „Nimmt die Bundeswehr jetzt Arschlöcher?“ und spekuliert über mögliche Täter_Innen. Und das Webportal mopo24 konstatiert: „Alle wundern sich über diese Bundeswehr-Plakate“

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Der Film zum Wochenende: Staatsfeind Nr. 1

Freitag, November 20th, 2015

Wie oft hört man selbst nach den Snowden-Enthüllungen von unbedarften Zivilist- und BürgerInnen den unsäglich dummen Satz „Ich hab ja nichts zu verbergen!“? Ähnlich geht es auch Robert Clayton Dean (Will Smith) 1998 in die Kinos gekommenen Film „Staatsfeind Nr. 1“.
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Neusprech zur Rechtfertigung neuer deutscher Kriege

Dienstag, November 17th, 2015

Die letzten 25 Jahre der Bundeswehr sind vor allem 25 Jahre der Bombardements, Massaker und Skandale. Es sind aber auch Jahre des Neusprechs. Die Leistungen der unterschiedlichen euphemistisch als „Verteidigungsminister“ bezeichneten deutschen Kriegsherren und Damen auf dem Gebiet der Akzeptanzbeschaffung für Mord und Totschlag als Mittel der Politik sind angesichts des 60. Geburtstags der Bundeswehr eine besondere Laudatio wert.
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Vielfältige Aktionen zum Zapfenstreich?

Freitag, November 13th, 2015

Mit dem Einsickern von Marketing-Sprech in den linksradikalen Sprachgebrauch ist man ja versucht, alles, wo nur ein kleines bisschen mehr ging, als angeblichen „Erfolg“ abzufeiern. So dürfte es vielen auch anlässlich der Proteste gegen den „Großen Zapfenstreich“ vor dem Reichstag zum 60. Geburtstag der Bundeswehr gehen. Mit Hilfe des Werkzeuges der „Medienschau“ soll hier versucht werden, den „Erfolg“ der Proteste zum Zapfenstreich vor dem Reichstag 2015 zu „messen“.
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Adbusting-Aktion in Berlin anlässlich Zapfenstreich:

Donnerstag, November 12th, 2015

Adbusting gegen den Zapfenstreich vor dem Reichstag in Berlin

Anlässlich des Zapfenstreiches auf der Reichstagswiese zum 60.Geburtstags der Re-Militarisierung in Deutschland hat eine KünstlerInnengruppe mit veränderten Werbetafeln in Mitte in den öffentlichen Raum hinein interveniert. Die Gruppe greift dabei das Motto der Militärparade auf und verändert es in „60 Jahre Bundeswehr? Ein Grund zum Reiern.“ Ein weiteres Motiv ist zudem nach Angaben der KünstlerInnen in ihrer Mitteilung von einem unserer Texte der letzten Woche inspiriert. Der Text „Von deutschen Supermärkten darf nie wieder Krieg ausgehen“, der das diskursive Motiv „Freiheit des Welthandels“ auf seine Funktion in der Akzeptanzbeschaffung für Militär-Expeditionen hin untersucht, wurde von der Gruppe graphisch umgesetzt. An dieser Stelle vielen Dank von der Redaktion dafür. Es freut Schreibende immer, wenn ihre Texte etwas anst0ßen!
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Von deutschen Supermärkten darf nie wieder Krieg ausgehen

Dienstag, November 10th, 2015

Verändertes Bundeswehr-Adbusting Wir.dienen.Deutschlands.Supermärkten

Am Mittwoch, den 11.11.2015 veranstaltet die Bundeswehr eine Militär-Parade einschließlich Fackelmarsch und Wehrmachtskarabinern. Auf der Tribüne vor dem Reichstag werden 3000 Staatsgäste erwartet. Das Motto der Geburtstagsparty ist „60 Jahre Bundeswehr. 25 Jahre Armee der Einheit“. Anlässlich dieser Veranstaltung und der Gegendemo versucht wird hier herausgearbeitet, dass die letzten 25 Jahre „Sicherung des Friedens und des Handels“ vor allen Zugang zu billiger Arbeit und Rohstoffen bedeuten.
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60 Jahre Bundeswehr: Wirkt das faschistische Erbe im deutschen Militär?

Donnerstag, November 5th, 2015

Adbusting gegen Militär, Neuköln 2015

Am 11.11.2016 feiert die Bundeswehr mit einer Militärparade vor dem Reichstag ihren 60. Geburtstag. „Kein Grund zum feiern“ findet ein linksradikales Bündnis, das zu einer Demo aufruft. Das historisierende Motto der Militär- Veranstaltung und der implizite Positivbezug der Militärs auf ihre dunkle Frühzeit lädt ein, genauer hinzuschauen. Was für eine Armee wird da eigentlich gefeiert? Wie ist das deutsche Militär bei seiner Gründung mit seinem Erbe aus der Nazi-Zeit umgegangen?
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Herrschaftskritisch gegen Staat und Militär

Dienstag, November 3rd, 2015

SPD-Abusting gegen Krieg, 2005

Angesichts der Pläne der Bundesregierung, anlässlich des 60. Jubiläums der jüngsten deutschen Armee mal wieder eine Militärparade mit 3000 Staatsgästen zu veranstalten, bietet es sich an, sich mit der Kritik an Militär zu beschäftigen. Die gängigen Argumentationen gegen die Bundeswehr versuchen oft, die Gründe, die angeblich für die Existenz der Bundeswehr sprechen, zu entkräften. Aber selbst wenn dies gelingen sollte, liegen immer noch keine Gründe auf der Hand, die Bundeswehr abzuschaffen. Dabei gibt es genug davon. Einige Argumente für eine offensive und herrschaftskritische Grundsatzkritik an Militär, Staat und Ausbeutung:
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