Archive for the ‘Adbusting’ Category

(B) Korrigierte Wahlplakate vor dem Polizeirevier am Tempelhofer Damm

Mittwoch, September 21st, 2016

Adbustings vor dem Sitz der Berliner Polizeipräsident*in

Am Morgen des Wahlsonntags erstrahlen in Berlin vor dem Polizeirevier am Tempelhofer Damm herrschaftskritisch veränderte Wahlplakate. Um auf den Fakt hinzuweisen, dass auch ein demokratisches Regime ohne staatlich bezahlte Gewalttäter*innen geliefert ist, hat ein Aktions-Kollektiv namens CKK (Chaos-Kunst-Kommando) in der Nacht vor der Berlinwahl am Sonntag, den 18.9. 2016, direkt vor dem zentralen Berliner Polizeirevier und Sitz des Polizeipräsidenten Wahlplakte verbessert. Die Plakate fordern nun unter anderem „Polizei abschaffen!“ oder „Mut zur Herrschaftsfreiheit“.
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(B) Adbusting-Protest bei CDU und SPD

Montag, September 12th, 2016

In der Nacht von Sonntag auf Montag haben unerkannt gebliebene Adbusting-Aktivist*innen der Gruppe „Papier-und-Kleister-Konglomerat“ (PKK) direkt vor den Berliner Landes-Parteizentralen der SPD und CDU Wahlplakate verbessert. „Wir kritisieren, dass nach der Wahl Polizeigewalt weiterhin selbstverständlich Bestandteil der demokratischen Herrschaft sein wird, auch mit eventuell anderen Koalitionspartner*innen in der Regierung.“, sagt Franka Müller, 1. Kleistermeister*in der PKK.
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(B) Adbusting am Bundeswehrladen

Dienstag, August 23rd, 2016

Achtung, Untiefe: Kein Militäreinsatz im Inneren.

Mit einer Adbusting-Aktion protestiert die Künstler*Innengruppe „Militär und Polizei versenken“ (MPV) gegen den geplanten Militäreinsatz im Inneren der Republik. Aus Protest gegen die Pläne der Bundesregierung und der Innenminister*innenkonferenz, noch in diesem Jahr gemeinsame Übungen von Militär und Polizei abzuhalten, klebte die Gruppe Plakatstörer in die Schaufenster des Bundeswehr-Werbeladens an der Berliner Friedrichstraße. Die dort abgebildeten Kampfschwimmer*innen erwecken nun dank zusätzlich angebrachter Sprechblasen den Eindruck, „Militär und Polizei versenken!“ und „Achtung Untiefe: Kein Militäreinsatz im Inneren!“ zu sagen.
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[B] Adbusting-Aktion am Innensenat

Samstag, August 20th, 2016

Adbusting vor dem Innensenat

Ausgerechnet mit einer Adbusting-Aktion im Berliner Wahlkampf vor Henkels Innensenat am Molkenmarkt kritisieren unbekannte Plakatkünstler*innen der Gruppe „Henkelz Homies“ die Innenpolitik von Grünen und Linken. Vor der Kulisse von „Henkels Home“ legt nun eine sprechblasenförmige Plakatstörer*in dem Spitzenkandidaten der Linken, Klaus Lederer, den Spruch „Polizeigewalt: Auch für uns ein nötiges Übel der Herrschaftssicherung“ in den Mund. Und die radfahrende Figur im Motiv der Grünen sagt: „Legal? Illegal? Allen Innensenator*innen scheißegal.“ Mit dem Kurz-Link bit.ly/kleineresübel verweist die Gruppe zudem auf einen Text im Internet, der bezweifelt, dass die Oppositionsparteien beim Wahlkampfthema „Polizeigewalt“ eine Alternative seien.
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Nur für Reiche?

Sonntag, August 7th, 2016

Mitunter sind Wahlplakate Vorlagen, die quasi um ein Adbusting betteln. Die SPD und die CDU haben derartige Plakate im Berlin-Wahlkampf selbstverständlich im Angebot.
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Erste Wahl-Adbustings in Berlin

Samstag, August 6th, 2016

Der Hipster*innenhauptstadt ist ja oft nur wenig positives abzugewinnen. Einen Vorteil hat die Überrepräsentation dieses Milieus in der Hauptstadt jedoch: Es dauert bei Wahlkämpfen nicht lange, bis die ersten Adbustings auftauchen. Seit einer Woche hängen die Plakate nun, und schon gibt es eine breite Reihe an Adbustings. Einer Landtagswahl in einem Stadtstadt irgendwie angemessen scheint das Rathaus der Stadt Berlin zur Zeit besondere Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Hier fanden gleich mehrere Adbusting-Aktionen statt.
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Blödsinn mit der Bundeswehr

Samstag, August 6th, 2016

Die Bundeswehr in Berlin muss mal wieder Adbustings ertragen. In Berlin erwischte es die aktuelle Werbekampagen und am Gefechtsübungszentrum südlich von Magdeburg die Poser-Schilder an der Grundstücksgrenze.
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Schlüssel für Werbekästen selber machen

Mittwoch, August 3rd, 2016

KEYTIME_part 3 from nothingbutprinting on Vimeo.

Mal wieder ein Fundstück aus dem Web. Dieses Video von „nothingbutprinting“ zeigt, wie man Schlüssel für Werbekästen baut und welche Rohlinge man dafür verwenden muss. Wer also Besitzer*in eines Werbeladens ist, und seinen Schlüssel verschlampt hat, erfährt hier, wie er/sie sich nen neuen basteln kann.
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Adbusting-Aktion gegen Polizeimob in der Rigaer Str.

Samstag, Juli 2nd, 2016

Da lästert man den einen Tag noch über das sonderbare Verständnis von Kommunikationsguerilla in bestimmten Teilen der linken Szenen in Berlin und am nächsten Tag hat man ein interessantes Bekenner*innenschreiben zu einer Adbusting-Aktion mit Bezug auf die aktuellen Bauvorhaben in der Rigaer Str. im virtuellen Postkasten. Die „Rigaer Außenwerbungs Fraktion (RAF)“ veränderte nach eigenen Angaben 15 Werbeplakate, um auf die „Robocop-Randale“ in Friedrichshain aufmerksam zu machen. Bilder und Schreiben zur Aktion seien deshalb hier dokumentiert.
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(B) Adbusting-Aktion gegen sexistische Werbung

Dienstag, Juni 21st, 2016

Am Wochenende veränderten engagierte Menschen der Künstler*innengruppe „Gegenmaasnahme Heike“ Werbeplakate am Kreuzberger Moritzplatz. „Angesichts der sexistischen Zumutungen jeden Tag haben wir beschlossen, mit visueller Selbstverteidigung gegen Sexismus im öffentlichen Raum vorzugehen.“ sagt Luca Luxemburg, die Pressesprecher*in der Künstler*innen. Netterweise hat uns die Aktionsgruppe ihr Pressemitteilung zugeschickt und auf ihren Indy-Text aufmerksam gemacht. Im Folgenden sei sie deshalb einschließlich der Fotos der Aktion dokumentiert.

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Was ist Kommunikationsguerilla?

Donnerstag, Juni 16th, 2016

Kommunikationsguerilla gilt als fancy, hip, chic und pop. Ihre Gegner*innen lehnen sie ab, ihre Fans verherrlichen das Konzept. Eine kritische Betrachtung der Chancen, Möglichkeiten und Risiken gibt es im Diskurs der linksradikalen Szenen hingegen kaum. Das das jedoch einen Versuch wert sein könnte, versucht der folgende Text aufzuzeigen.
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Adbusting: Das Problem mit dem Päarchen-Quatsch

Montag, Mai 30th, 2016

Adbusting im Mai 2016 in der Berliner Georgenstraße

Bei „Notes of Berlin“ gibts zur Zeit ein Adbusting aus der Berliner Georgenstraße. Es zeigt Werbung für Salat. Und eine Sprechblase legt dem netten Farmer*innenpäarchen ein „Oh je, zum Glück muss ich diesen heteronaormativen Päarchen-Quatsch nur fürs Foto ertragen“ in den Mund. Und selbstverständlich gibts auch die üblichen Trollsprüche dazu. Für uns eine gute Gelegenheit, noch mal zu erklären, was eignetlich das Problem mit dem ganzen Sexismus-Dingsdabums ist.
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(B) Kleine Aktion gegen Militär-Werbekampagne, relativ große Wirkung

Dienstag, April 12th, 2016

Die Bundeswehr wirbt in Berlin wieder auf Plakaten um neues Kanonenfutter. Doch im Gegensatz zur oliv-grünen Werbekampagne „Mach was zählt“ im November des letzten Jahres, wo die Werbung überregional attackiert wurde, tut sich nun recht wenig. An mangelnder Medienaufmerksamkeit kann es nicht liegen, wie der unverhältnismäßig hohe mediale „Impakt“ einer kleinen Aktion in Berlin zeigt.
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(B) Wie gefährlich kann Street-Art sein?

Mittwoch, März 16th, 2016

Quelle: Sozial Fotografie

Anlässlich einer Adbusting-Aktion zum feministischen Kampftag lieferte die Berliner Polizei einen höchst eigenwilligen Beitrag zur Frage, wie gefährlich politische Straßenkunst sei. Offensichtlich in der Hoffnung, die Adbustings an der Demostrecke vor den Teilnehmenden verbergen zu können, postierte die Polizei vor den Kunstwerken entweder Wannen oder breitschultrige Kolleginnen. Doch welche Gefahr hofften die Beamt*innen dadurch zu verhindern?
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(B) Adbusting zum feministischen Kampftag

Montag, März 7th, 2016

Im Zuge der alljährlichen Demonstration zum Frauen*kampftag in Berlin haben Aktivist*innen gefälschte Werbeplakate verbreitet. Die Gruppe „Initiative neue ehrliche Marktwirtschaft“ (InehMaWi) hat entlang der Demo-Route Plakate aufgehangen, die den bürgerlichen Parteien Statements zu ihrer Position zum Feminismus zuschreiben. Erst auf den zweiten Blick wurde deutlich, dass so viel Ehrlichkeit von den angesprochenen Parteien nicht zu erwarten ist.
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