Neues Adbusting beim Förderkreis Deutsches Heer.

Eigentlich sind es gute Zeiten für Kriegslobbyist*innen: Der Wehretat steigt und steigt, das Propaganda-Märchen von der „kaputtgesparten“ Bundeswehr geht auf, und die Regierung erlaubt weiterhin Waffenexporte trotz aller negativen Berichte an die Türkei des Möchtergern-Sultans und an die Kopf-ab!-Prinzen von Saudi-Arabien. Doch die Kriegstreiber*innen der Republik müssen sich in Berlin mit mehr und mehr Kritik auseinander setzen. Bereits vor ein paar Wochen musste der Förderkreis Deutsches Heer mitansehen, wie das Streetart-Kollektiv „Kein Metall“ direkt vor dem Sitz des Netzwerkes Werbung das Treiben der Militär-Mafia kommentierte.

Neues Adbusting zur Rüstngslobby
Damals kam ganz schnell die Polizei, um die künstlerische Kritik an den Militär-Lobbyist*innen mittels Zerstörung zu verhindern. Nun hat die Gruppe „Kein Metall“ nachgelegt: Seit gestern Nacht prangt in der Werbevitrine direkt vor dem Haupteingang des Lindenkorsos an der Ecke Friedrichstraße/ Unter den Linden, wo die Heeres-Freunde ihren Sitz haben, ein neues Adbusting.

Roter Pfeil zeigt Militärlobby
Ein dicker roter Pfeil weist die vorbeikommenden Passant*innen auf den Eingang des Gebäudes hin. Der Text dazu lautet: „Mehr Waffenexporte? Mehr Militärausgaben? Dafür sind wir da! Ihr Förderkreis Deutsches Heer“. Im Pfeil steht der Kurzlink bit.ly/lobbyheer , der auf eine Analyse zur Rolle des Förderkreis Deutsches Heer verweist.

Mehr Infos:

Analyse zur Rolle des Förderkreises Deutsches Heer:
bit.ly/lobbyheer

Die Aktion vor zwei Wochen:
http://maqui.blogsport.eu/2018/04/28/street-art-kuenstlerinnen-sagen-militaer-lobby-mit-adbusting-die-meinung/