In Freiburg zwischen Militärarchiv und der örtlichen Niederlassung der Waffenfirma LITEF/Northrop Grumman findet sich zur Zeit ein sehr schickes politisches Streetart-Peace, das einen Leopard-Pamzer zeigt und „den türkischen (NATO-)Terror u.a. in Kurdistan und dessen Verknüpfung mit deutschen Wirtschafts-Interessen anprangert“.

Die Aktionserklärung der anonymen Gruppe:
„Deutschland produziert – Erdogan Bombardiert“, unter diesem Slogan ziert seit gestern ein im Masßtab 3:4 großer Leopard 2 Panzer direkt neben dem Militärarchiv die Wiesentalstrasse. 250 Meter vom an der Lörracherstraße gelegenen Rüstungskonzern LITEF/Northrop Grumman ist dies bereits die dritte Aktion innerhalb weniger Tage, die den türkischen (NATO-)Terror u.a. in Kurdistan und dessen Verknüpfung mit deutschen Wirtschafts-Interessen anprangert.

In Freiburg profitieren neben LITEF auch das Frauenhofer-Institut für „Angewandte Festkörperphysik“ sowie das Ernst-Mach Instiut für „Kurzzeitdynamik“ an verschiedensten Konfliketen in dieser Welt. Außerdem leben auch die relevanten Anteilseigner der Waffenschmiede KMW Rüdiger und Volkmar von Braunbärens in Freiburg.

LITEF Produziert unter anderem GPS-Systeme für den in Afrin eingesetzten Leopard 2 und hat einen Jahresumsatz von über 120 mio Euro. Aktuell hat LITEF 700 Beschäftigte, und ist eine Tochterfirma des viert größten Waffenexporteurs Nothrop Grumman. Somit generiert LITEF direkt mit Erdogans Morden in Nordsyrien sein Kapital. Die BRD und ihre Rüstungskonzerne die das Türkische Regime mit Waffen unterstützen sind wie gewohnt zu feige, um klare Kante gegen Kriegsverbrechen zu zeigen. Sie legen Teile der Verhandlungen, bei denen es um noch mehr Waffen für den faschistischen Angriffskrieg der Türkei geht, heuchlerisch und für begrenzte Zeit auf Eis, während die Fabriken weiterlaufen.

Krieg beginnt hier, Kapitalismus bedeutet Krieg!“
(Ende der Aktionserklärung)

Wir finden:
Sieht sehr schick. Und hat die vorbeikommenden Militär-und Rüstungstrottel*innen bestimmt geärgert. Aber wie wäre es mit noch ein bischen mehr Vermittlung? Z.B einem großen Link zu einer Webside mit Artikeln zum Thema unter dem Panzer? Und das ist ne Unterführung. Das heißt, da laufen Fußgänger*innen. Warum nicht auch noch diese Leute mit ner passenden Erklärung in Postergröße daneben ansprechen?

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