Archive for März, 2017

Leseempfehlung: „Ausblenden ist Macht“ von Stephan Lessenich

Freitag, März 31st, 2017

Es gibt so Dinge, die scheinen klar und doch ist es wichtig sie sich hin und wieder vor Augen zu führen. Dazu gehört, „dass es uns gewissermaßen in Fleisch und Blut übergegangen ist, so zu leben, wie wir leben.“ Wir befinden uns in Strukturen, „die uns das ermöglichen und es uns teilweise auch nahelegen oder sogar erzwingen.“ Und gerade letzterer Punkt wird gerne mal vergessen: „Man kann nämlich nicht einfach so konsumieren, wie man will, und nicht jeder kann sich frei entscheiden, ethischen Konsum zu betreiben“, so Stephan Lessenich in einem im Februar erschienenem Interview.

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Leseempfehlung: Zur seltsamen Abwesenheit von Religionskritik in der sogenannten Islamdebatte

Donnerstag, März 16th, 2017

Wir leben in Zeiten, in denen sich manche Linke immer noch schwer mit Religionskritik tun oder eine Haltung vertreten Kulturen nicht kritisieren zu dürfen, denen sie sich selbst nicht zugehörig fühlen. In diesem Zusammenhang empfiehlt es sich den bereits 2013 erschienenen Artikel „Zur seltsamen Abwesenheit von Religionskritik in der sogenannten Islamdebatte“ von Lothar Galow-Bergemann zu lesen.
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Potsdam: Adbustings zu sexistischer Werbung in der Frauenwoche

Dienstag, März 14th, 2017

Adbusting gegen sexistische Werbung vorm Potsdamer Rathaus

Auch in Potsdam hat man herausgefunden, wie die Werbevitrinen der Firma Wall aufgehen (Wie gehen die auf?). Wer am Sonntag durch Potsdam ging, wird sie unschwer übersehen haben: Über Nacht haben sich einige Werbetafeln verändert. Statt wie immer die übliche sexistische Werbung unkommentiert zu zeigen, ist diese nun mit ergänzenden Überklebern versehen. „Wir hatten echt kein Bock mehr, uns den ganzen sexistischen Kackscheiß jeden Tag aufs Neue anzutun!“ sagte Erna, die Initiator*in der Aktion Selbstbestimmte Werbevitrinen für Emanzipation und Herrschaftsfreiheit (SWfEuH)“ und selber Werbevitrine, die oft unter sexistischer Werbung leiden muss.

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(B) Adbusting-Aktion gegen Werbung mit Antisemit*innen

Montag, März 13th, 2017

Bach/Luther-Adbusting am Bahnhof-Friedrichstraße

In Berlin wirbt das Stadtmarketing der Stadt Leipzig mit einem Motiv der Komponist*innen Johann Sebastian Bachs. Die Abbildung des Komponist*innen trägt ganz lässig Sonnenbrille und T-Shirt. Das Bekleidungsstück schmückt zudem eine Abbildung des Reformators Martin Luthers. Dazu trägt das Plakat den Slogan „Johann S.B. aus L. – bekennender Luther-Fan“. Adbusting-Künstler*innen knöpften sich nun am Bahnhof Friedrichstraße und am Hackscher Markt die Plakate vor. Mit Überklebern machten sie auf die reaktionären Positionen der beiden Heldenfiguren aufmerksam.

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Leipzig wirbt mit Antisemit*innen

Mittwoch, März 8th, 2017

Antisemt*innen scheinen grad groß in Mode zu sein. Anlässlich des Reformationsjubiläum machen gleich mehrere Bundesländer Werbung mit dem Judenhasser Martin Luther. Die Stadt Leipzig setzt aber noch einen drauf und kombiniert in einer aktuellen Image-Kampagne den Antisemiten Luther mit dem ebenfalls judenhassenden Komponisten Johann Sebastian Bach.
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(B): Aktionistischer Beitrag zur medialen Debatte um sexistische Werbung

Montag, März 6th, 2017

In der vergangenen Nacht hat die Gruppe f.i.e.s (feministische initiative emanzipatorischer streetartkünstler*innen) Plakate in Berlin kreativ verändert. Damit will die Gruppe auf sexistische Denk- und Verhaltensmuster aufmerksam machen, die für unsere Gesellschaft prägend sind und die in der Werbung immer wieder reproduziert werden.

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