„Da für dich“-Polizei-Kampagne mit Adbusting getrollt

Laut Indymedia hat eine bisher unbekannte Aktivist*innen-Gruppe sich mittels Adbusting in Berlin eine Plakatkampagne der Polizei vorgeknöpft. Statt Image-Werbung für „staatliche Schlägerbanden“ zu machen, machen die Werbevitrinen nun auf Polizeigewalt aufmerksam.
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Was fürs Leben lernen: Termine zu Kommunikationsguerilla

Was ist Kommunikationsguerilla? Neben Artikeln im Internet vermitteln auch regelmäßig Veranstaltungen Wissen zum Thema. Dabei oszillieren die Betrachtungspole oft zwischen gähnender Langeweile im politischen Alltag der breiten Masse der Politbewegungen und euphorischem Avantgarde-Verhalten a la Peng-Collective bei den Fans der Kommunikationsguerilla. Wichtig wäre dabei nicht das Abfeiern eines neuen Hypes, sondern die Einbettung von Kommunikationsguerilla in „normale“ Kampagnenarbeit. Wer das versuchen möchte, findet in den nächsten Wochen die ein oder andere Gelegenheit, sich fortzubilden. Hier eine kleine kommentierte Zusammenstellung.
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Kommunikationsguerilla zum Todestag von Oury Jalloh

Kommunikationsguerilla an der Autobahn: Adbusting am Tourismus-Wegweiser

Pünktlich zum 13. Todestag des in Dessau von rassistischen Polizist*innen ermordeten Oury Jalloh ist in der Geschichte einiges passiert: Teile der linksliberale Presse können sich mittlerweile damit anfreunden, dass es bei der deutschen Polizei eine vertuschte rassistische Mordserie gegeben haben könnte, ein Ober-Staatsanwalt, der vermutlich einen krassen Karriereknick hinlegen wird, weil öffentlich geworden ist, dass er das Märchen von der spontanen Selbstentzündung für nicht so richtig gut gelogen hält, und ein staatlich bezahlter Gewalttäter, der aus seinem Job gedrängt worden ist, weil er aussagen wollte. Und so ist die Gedenkdemo dieses Jahr gut besucht und trifft auf ein hohes Medieninteresse. Bereits im letzten Jahr gab es eine ziemlich coole Memorial-Aktion für Oury Jalloh, doch dieses Jahr hat sich die Kommunikations-Guerilla hinterm S-Bahn-Ring nochmal übertroffen.
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(B) Revangefoul gegen die Bundeswehr:Adbustings am Bendlerblock

Entsetzen im Bendler-Block: Nachdem nicht mal die aufwendig für viele Millionen produzierten Web-Serien die Lücken im Personal des staatlichen Gewaltmonopols schließen können, müssen die uniformierten Lametta-Träger*innen auch noch Hohn und Spott direkt vor der Haustür verkraften. Nicht nur massiv am S-Bahn-Ring, auch direkt gegenüber des Kriegsministeriums hatten die Militärs Werbewände angemietet, um stolz den eigenen Leuten die neuen Plakate vorführen zu können. Doch statt der erhofften Image-Werbung prangten den Befehlsempfänger*innen darauf nun Hinweise auf unliebsame Tatsachen entgegen.
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„Sinnlos sterben? Komm zu uns!“ Bundeswehr-Adbustings zum Festakt des Tag des Peacekeepings

Anlässlich des Festaktes zum sogenannten „Tag des Peacekeepers“ interventionierte das Straßenkunst-Kollektiv „Name bitte hier einfügen“ mit veränderten Bundeswehrplakaten rund um den Veranstaltungsort in Moabit.
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B) Adbusting-Aktion: Kommunikationsguerilla verändert Wahlplakate vor Parteizentralen

Der Bundestagswahlkampf läuft ja grad noch eher lahm über die Bühne. Umso besser, dass in unserem elektronisches Postfach eine Pressemitteilung des „Herrschaftskritischen
Protest-Kunst-Kollektivs (HPKK)“ gelandet ist, ds wir hier croßposten wollen (Die Bilder stammen von indymedia) Die Ortswahl der Aktion, und wie diese Ortswahl in der Aktion und in der Aktionsvermittlung aufgegriffen wird, gefällt uns sehr gut.
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Kann man anonym telefonieren?

Ab dem 1.Juli 2017 sind die Verkäufer*innen von SIM-Karten verpflichtet, von ihren Kunden die persönlichen Daten mittels einer Kopie des Personalausweises zu erfassen und dem Staat zur Verfügung zu stellen. Hintergrund ist die Furcht von Thomas de Maiziere, das ansonsten Terrorist*innen anonym telefonieren könnten. Ergebnis der Untersuchung im ersten Teil unserer Serie zum anonymen Telefonieren war, das wir beim Telefonieren nur sehr schwer echte Anonymität hinbekommen. Lediglich eine höchstens wie auch immer geartete „faktische“ oder formale Anonymität erscheint realistisch machbar ohne krasse Veränderungen des Nutzer*innenverhaltens. Doch was ist diese Pseudonymität wert? Wovor schützt diese Pseudoanonymität?
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Gesetzesänderung: Ab Juli 2017 werden Sim-Karten registriert

Ab dem 1.Juli 2017 sind die Verkäufer*innen von SIM-Karten verpflichtet, von ihren Kunden die persönlichen Daten mittels einer Kopie des Personalausweises zu erfassen und dem Staat zur Verfügung zu stellen. Hintergrund ist die Furcht von Thomas de Maiziere, das ansonsten Terrorist*innen anonym telefonieren könnten. Deshalb wird hier analysiert, wie es mit dem anonymen Telefonieren weiter gehen könnte.

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Leseempfehlung: „Ausblenden ist Macht“ von Stephan Lessenich

Es gibt so Dinge, die scheinen klar und doch ist es wichtig sie sich hin und wieder vor Augen zu führen. Dazu gehört, „dass es uns gewissermaßen in Fleisch und Blut übergegangen ist, so zu leben, wie wir leben.“ Wir befinden uns in Strukturen, „die uns das ermöglichen und es uns teilweise auch nahelegen oder sogar erzwingen.“ Und gerade letzterer Punkt wird gerne mal vergessen: „Man kann nämlich nicht einfach so konsumieren, wie man will, und nicht jeder kann sich frei entscheiden, ethischen Konsum zu betreiben“, so Stephan Lessenich in einem im Februar erschienenem Interview.

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Leseempfehlung: Zur seltsamen Abwesenheit von Religionskritik in der sogenannten Islamdebatte

Wir leben in Zeiten, in denen sich manche Linke immer noch schwer mit Religionskritik tun oder eine Haltung vertreten Kulturen nicht kritisieren zu dürfen, denen sie sich selbst nicht zugehörig fühlen. In diesem Zusammenhang empfiehlt es sich den bereits 2013 erschienenen Artikel „Zur seltsamen Abwesenheit von Religionskritik in der sogenannten Islamdebatte“ von Lothar Galow-Bergemann zu lesen.
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Potsdam: Adbustings zu sexistischer Werbung in der Frauenwoche

Adbusting gegen sexistische Werbung vorm Potsdamer Rathaus

Auch in Potsdam hat man herausgefunden, wie die Werbevitrinen der Firma Wall aufgehen (Wie gehen die auf?). Wer am Sonntag durch Potsdam ging, wird sie unschwer übersehen haben: Über Nacht haben sich einige Werbetafeln verändert. Statt wie immer die übliche sexistische Werbung unkommentiert zu zeigen, ist diese nun mit ergänzenden Überklebern versehen. „Wir hatten echt kein Bock mehr, uns den ganzen sexistischen Kackscheiß jeden Tag aufs Neue anzutun!“ sagte Erna, die Initiator*in der Aktion Selbstbestimmte Werbevitrinen für Emanzipation und Herrschaftsfreiheit (SWfEuH)“ und selber Werbevitrine, die oft unter sexistischer Werbung leiden muss.

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(B) Adbusting-Aktion gegen Werbung mit Antisemit*innen

Bach/Luther-Adbusting am Bahnhof-Friedrichstraße

In Berlin wirbt das Stadtmarketing der Stadt Leipzig mit einem Motiv der Komponist*innen Johann Sebastian Bachs. Die Abbildung des Komponist*innen trägt ganz lässig Sonnenbrille und T-Shirt. Das Bekleidungsstück schmückt zudem eine Abbildung des Reformators Martin Luthers. Dazu trägt das Plakat den Slogan „Johann S.B. aus L. – bekennender Luther-Fan“. Adbusting-Künstler*innen knöpften sich nun am Bahnhof Friedrichstraße und am Hackscher Markt die Plakate vor. Mit Überklebern machten sie auf die reaktionären Positionen der beiden Heldenfiguren aufmerksam.

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Leipzig wirbt mit Antisemit*innen

Antisemt*innen scheinen grad groß in Mode zu sein. Anlässlich des Reformationsjubiläum machen gleich mehrere Bundesländer Werbung mit dem Judenhasser Martin Luther. Die Stadt Leipzig setzt aber noch einen drauf und kombiniert in einer aktuellen Image-Kampagne den Antisemiten Luther mit dem ebenfalls judenhassenden Komponisten Johann Sebastian Bach.
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(B): Aktionistischer Beitrag zur medialen Debatte um sexistische Werbung

In der vergangenen Nacht hat die Gruppe f.i.e.s (feministische initiative emanzipatorischer streetartkünstler*innen) Plakate in Berlin kreativ verändert. Damit will die Gruppe auf sexistische Denk- und Verhaltensmuster aufmerksam machen, die für unsere Gesellschaft prägend sind und die in der Werbung immer wieder reproduziert werden.

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Militär-Kooperation an den Berliner Unis

Adbusting: So viel humane Hilfte macht die Bundeswehr

Eine Kleine Anfrage im Berliner Abgeordnetenhaus zur Militär und Rüstungsforschung zeigt, dass die Humboldt-Uni bis auf die Charité kaum mit den deutschen Militärs kooperiert. Die Ausnahme: Die Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät (KSBF) unter der Sowi-Professorin und Dekanin Julia von Blumenthal.

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