Antimilitaristische Aktion in Freiburg: KMW-Panzer auf der Wiesentalstraße

In Freiburg zwischen Militärarchiv und der örtlichen Niederlassung der Waffenfirma LITEF/Northrop Grumman findet sich zur Zeit ein sehr schickes politisches Streetart-Peace, das einen Leopard-Pamzer zeigt und „den türkischen (NATO-)Terror u.a. in Kurdistan und dessen Verknüpfung mit deutschen Wirtschafts-Interessen anprangert“.
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Neues von der Kommunikationsguerilla

Kommunikationsguerilla ist ja auf der einen Seite pop und entsprechende Veranstaltungen schießen nach wie vor wie Pilze aus dem Boden. In den nächsten Wochen gibt es Veranstaltungen in Erfurt, Hannover und Berlin. Zwar ist nicht wirklich erkennbar, dass all die poppigen Veranstaltungen irgendwie Einfluss auf die Aktionspraxen linksradikaler Bewegungen hätten, aber davon, dass man stattfindende Veranstaltungen nicht bekannter macht, wird das ja auch nicht besser, deshalb haben wir hier neben einigen Anmerkungen zum aktuellen Geschehen einige Termine und Neuigkeiten zusammen gestellt:
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(B) Polizeikongress: Protest mit Adbusting am Alex

Da für 100% Repression Adbusting beim Polizeikongress

Gerade erst musste die Berliner Polizei mangels geeigneter Bewerber*innen die Bewerbungsfrist zum nächsten Ausbildungstermin verlängern. Eine Gruppe junger Kreativer hat sich zum Ziel gesetzt, die Polizei zu unterstützen: „Anlässlich des Polizeikongresses präsentieren wir am Alex eine verbesserte Plakatserie der Image-Kampagne @Da_fuer_Dich,“ sagt Steffi Henkel, der kreative Kopf der Gruppe. „Wir haben die Plakate so verbessert, dass sie die richtigen Leute ansprechen. In unserer Gesellschaft steht Polizei für Gewaltausübung und institutionellen Rassismus. Und wer ein Problem mit sexistischen Übergriffen hat, sollte sich gar nicht erst bewerben.“ steht in der Aktionserklärung, die das Kollektiv auf indymedia veröffentlichte.
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(B): Werbung auf den Kopf stellen gegen den Google Campus

Laut indymedia hat heute das Kommunikationsguerillakommando Roter Oktober in Kreuzberg rund um den geplanten Google Campus Adbustings in Bushaltestellen angebracht.
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Adbustings an der Sonnenallee

Adbusting zu Feminismus an der Sonnenallee

Wer aufmerksam die Sonnenallee endlang ging, hat diese Adbustings vielleicht auch gesehen.
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Alle fordern „Keine Gewalt“- Steht der libertäre Kommunismus vor der Tür?

Nach dem G20-Gipfel fordern Politiker*innen aller Parteien einen Verzicht von Gewalt in der Politik. Betrachtet man das aktuelle Politiker*innen-Gebrabbel unaufmerksam, könnte man meinen, ein Großteil des politischen Etablissement scheint offen und unverblümt die Abkehr vom staatlichen Gewaltmonopol zu fordern. Bei unaufmerksamen Lesen entsteht fast der Eindruck, als stünde die Einführung eines libertären Kommunismus ernsthaft auf der politischen Agenda der Bundesrepublik und nicht gemeinsame Hetze von Verun-Sicherungsorganen und AfD gegen linke Projekte (die zur Bebilderung verwendeten Adbustings stammen aus dem Berliner Wahlkampf 2016. Da sie alle staatliche Gewalt thematisieren, fanden wir sie sehr gut geeignet).
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Vereinnahmung von Kommunikationsguerilla, oder was tun, wenn der Gegner zu nett ist

Die Bundeswehr antwortet auf Adbustings ihrer Plakate mit Werbeanzeigen, die das Adbusting aufnehmen und um den Slogan „Wir kämpfen auch dafür, dass Du gegen uns sein kannst“ ergänzen. Grund genug für uns, sich einer Folge unserer Analysen zu Kommunikationsguerilla mit Vereinnahmung, und was man dagegen machen kann, zu beschäftigen.
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„Da für dich“-Polizei-Kampagne mit Adbusting getrollt

Laut Indymedia hat eine bisher unbekannte Aktivist*innen-Gruppe sich mittels Adbusting in Berlin eine Plakatkampagne der Polizei vorgeknöpft. Statt Image-Werbung für „staatliche Schlägerbanden“ zu machen, machen die Werbevitrinen nun auf Polizeigewalt aufmerksam.
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Was fürs Leben lernen: Termine zu Kommunikationsguerilla

Was ist Kommunikationsguerilla? Neben Artikeln im Internet vermitteln auch regelmäßig Veranstaltungen Wissen zum Thema. Dabei oszillieren die Betrachtungspole oft zwischen gähnender Langeweile im politischen Alltag der breiten Masse der Politbewegungen und euphorischem Avantgarde-Verhalten a la Peng-Collective bei den Fans der Kommunikationsguerilla. Wichtig wäre dabei nicht das Abfeiern eines neuen Hypes, sondern die Einbettung von Kommunikationsguerilla in „normale“ Kampagnenarbeit. Wer das versuchen möchte, findet in den nächsten Wochen die ein oder andere Gelegenheit, sich fortzubilden. Hier eine kleine kommentierte Zusammenstellung.
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Kommunikationsguerilla zum Todestag von Oury Jalloh

Kommunikationsguerilla an der Autobahn: Adbusting am Tourismus-Wegweiser

Pünktlich zum 13. Todestag des in Dessau von rassistischen Polizist*innen ermordeten Oury Jalloh ist in der Geschichte einiges passiert: Teile der linksliberale Presse können sich mittlerweile damit anfreunden, dass es bei der deutschen Polizei eine vertuschte rassistische Mordserie gegeben haben könnte, ein Ober-Staatsanwalt, der vermutlich einen krassen Karriereknick hinlegen wird, weil öffentlich geworden ist, dass er das Märchen von der spontanen Selbstentzündung für nicht so richtig gut gelogen hält, und ein staatlich bezahlter Gewalttäter, der aus seinem Job gedrängt worden ist, weil er aussagen wollte. Und so ist die Gedenkdemo dieses Jahr gut besucht und trifft auf ein hohes Medieninteresse. Bereits im letzten Jahr gab es eine ziemlich coole Memorial-Aktion für Oury Jalloh, doch dieses Jahr hat sich die Kommunikations-Guerilla hinterm S-Bahn-Ring nochmal übertroffen.
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(B) Revangefoul gegen die Bundeswehr:Adbustings am Bendlerblock

Entsetzen im Bendler-Block: Nachdem nicht mal die aufwendig für viele Millionen produzierten Web-Serien die Lücken im Personal des staatlichen Gewaltmonopols schließen können, müssen die uniformierten Lametta-Träger*innen auch noch Hohn und Spott direkt vor der Haustür verkraften. Nicht nur massiv am S-Bahn-Ring, auch direkt gegenüber des Kriegsministeriums hatten die Militärs Werbewände angemietet, um stolz den eigenen Leuten die neuen Plakate vorführen zu können. Doch statt der erhofften Image-Werbung prangten den Befehlsempfänger*innen darauf nun Hinweise auf unliebsame Tatsachen entgegen.
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„Sinnlos sterben? Komm zu uns!“ Bundeswehr-Adbustings zum Festakt des Tag des Peacekeepings

Anlässlich des Festaktes zum sogenannten „Tag des Peacekeepers“ interventionierte das Straßenkunst-Kollektiv „Name bitte hier einfügen“ mit veränderten Bundeswehrplakaten rund um den Veranstaltungsort in Moabit.
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B) Adbusting-Aktion: Kommunikationsguerilla verändert Wahlplakate vor Parteizentralen

Der Bundestagswahlkampf läuft ja grad noch eher lahm über die Bühne. Umso besser, dass in unserem elektronisches Postfach eine Pressemitteilung des „Herrschaftskritischen
Protest-Kunst-Kollektivs (HPKK)“ gelandet ist, ds wir hier croßposten wollen (Die Bilder stammen von indymedia) Die Ortswahl der Aktion, und wie diese Ortswahl in der Aktion und in der Aktionsvermittlung aufgegriffen wird, gefällt uns sehr gut.
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Kann man anonym telefonieren?

Ab dem 1.Juli 2017 sind die Verkäufer*innen von SIM-Karten verpflichtet, von ihren Kunden die persönlichen Daten mittels einer Kopie des Personalausweises zu erfassen und dem Staat zur Verfügung zu stellen. Hintergrund ist die Furcht von Thomas de Maiziere, das ansonsten Terrorist*innen anonym telefonieren könnten. Ergebnis der Untersuchung im ersten Teil unserer Serie zum anonymen Telefonieren war, das wir beim Telefonieren nur sehr schwer echte Anonymität hinbekommen. Lediglich eine höchstens wie auch immer geartete „faktische“ oder formale Anonymität erscheint realistisch machbar ohne krasse Veränderungen des Nutzer*innenverhaltens. Doch was ist diese Pseudonymität wert? Wovor schützt diese Pseudoanonymität?
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Gesetzesänderung: Ab Juli 2017 werden Sim-Karten registriert

Ab dem 1.Juli 2017 sind die Verkäufer*innen von SIM-Karten verpflichtet, von ihren Kunden die persönlichen Daten mittels einer Kopie des Personalausweises zu erfassen und dem Staat zur Verfügung zu stellen. Hintergrund ist die Furcht von Thomas de Maiziere, das ansonsten Terrorist*innen anonym telefonieren könnten. Deshalb wird hier analysiert, wie es mit dem anonymen Telefonieren weiter gehen könnte.

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